Neue Fahrradständer für S-Bahn-Haltestelle Hilden-Süd

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Für die S-Bahn-Haltestelle Hilden-Süd gibt es neue Fahrradständer. (Foto: LK)

Gute Nachrichten für Fahrrad-Fans und Pendler: In dieser Woche startet der Bau der neuen Fahrradabstellanlage an der S-Bahn Haltestelle Hilden-Süd.

Nördlich der Gleise, zwischen Schützenstraße und Richrather Straße, entstehen Fahrradständer für zehn Räder und eine überdachte Abstellanlage für weitere 32 Fahrräder. Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördert den neuen Fahrrad-Parkplatz.

Perfektes Fortbewegungsmittel

„Das Fahrrad ist das perfekte Fortbewegungsmittel in Hilden“, erklärt Achim Hendrichs, Leiter des Sachgebiets Grünflächen/Forst. Das Stadtgebiet ist flach und die längste Entfernung von einer zur anderen Stadtgrenze beträgt 6,1 Kilometer. Immer mehr Bürger steigen auf Fahrrad und Bahn um. „Die Parkplätze auf der Südseite der S-Bahn-Haltestelle reichen bereits nicht mehr aus“, berichtet Achim Hendrichs.

Seit 2013 hat die Stadt Hilden ein Klimaschutzkonzept. Ziel ist es unter anderem, den öffentlichen Nahverkehr sowie den Fußgänger- und Radverkehr zu fördern. Mit der neuen Fahrradabstellanlage schafft die Stadt einen zusätzlichen Anreiz, das Auto öfter mal stehen zu lassen.

Finanzspritze vom Umweltministerium

Möglich ist der Bau, weil das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowohl die Anlage als auch gepflasterte Zuwegung von der Schützenstraße zur Richrather Straße mitfinanziert. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

2017 möchte die Stadt die Fahrradabstellanlage noch um abschließbare Fahrradboxen erweitern. Auf Beschluss des Rates hat die Verwaltung Fördermittel für Boxen mit elektronischem Schließsystem beantragt.
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