Spielothek mit Schusswaffe überfallen

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Wer hat Hinweise zum Raubüberfall? Die Polizei sucht Zeugen. (Foto: Polizei Mettmann)

Am frühen Donnerstagmorgen des 11. August kam es gegen 5.45 Uhr zu einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Spielothek an der Niedenstraße in Hilden. Zu diesem Zeitpunkt betraten zwei maskierte und mit einer Schusswaffe und einer Stahlrute ("Totschläger") bewaffnete Männer die Geschäftsräume im Erdgeschoss des Hauses Nr. 121 durch den Haupteingang.

Beute: Mehrere hundert Euro Bargeld

Die zwei unbekannten Täter bedrohten anwesendes Personal und erzwangen so die Herausgabe von mehreren hundert Euro Bargeld. Damit flüchteten die zwei Räuber durch einen seitlichen Ausgang des Casinos, wobei es noch zu einem körperlichen Gerangel mit einem 27-jährigen Mitarbeiter eines beauftragten Sicherheitsdienstes kam, welcher die Täter an der Flucht hindern wollte.

Warnschuss in die Luft

Der Zeuge wurde dabei leicht verletzt, bedurfte später aber keiner ärztlichen Versorgung. Als der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die zu Fuß flüchtenden Räuber außerhalb der Geschäftsräume verfolgen wollte, gab der mit der Schusswaffe
bewaffnete Räuber einen Warnschuss in die Luft ab, woraufhin der couragierte Zeuge die Verfolgung abbrach. Die zwei Räuber entkamen daraufhin weiter zu Fuß in unbekannte Richtung.

Sofort nach Meldung der Raubstraftat veranlasste polizeiliche Fahndungsmaßnahmen verliefen trotz starker Kräfte ohne Erfolg.

Die zwei flüchtigen Straftäter werden wie folgt beschrieben:
- beide männliche Südländer,
- sprachen mit ausländisch klingendem Akzent,
- zwischen 25 und 30 Jahren alt,
- mit Sturmhauben maskiert.

Täter mit Schusswaffe:
- ca. 180 cm groß und schlank,
- bekleidet mit schwarzer Kapuzenjacke, Kapuze auf dem Kopf, und
dunkelblauer Jeanshose,
- bewaffnet mit schwarzer Handfeuerwaffe, vermutlich Revolver.

Täter mit Schlagwaffe:
- ca. 175 bis 180 cm groß, etwas kleiner als der Komplize,
- schlanke Statur,
- insgesamt dunkel gekleidet,
- bewaffnet mit Teleskopschlagstock / Stahlrute

Bisher liegen der Hildener Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib der beschriebenen Räuber vor. Maßnahmen zur Spurensicherung am Tatort sowie weitere polizeiliche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen wurden veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet.

Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898-6410, entgegen.

Bereits im März gab es einen Überfall auf eine Spielhalle, zu der die Polizei später Fotos veröffentlichte.
Weitere Überfälle ereigneten sich im November 2015.
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