Stadt Hilden: Hinweise zum Sturmtief Friederike

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Die Feuerwehr sei gut vorbereitet, teilt die Stadt Hilden mit. (Foto: Polizei Mettmann)

Der Deutsche Wetterdienst hat eine offizielle Unwetterwarnung für den heutigen Tag herausgegeben. Die Feuerwehr Hilden ist gut vorbereitet und hat unter anderem die Dienstschicht der hauptamtlichen Wache aufgestockt. Auch die ehrenamtlichen Kräfte sind einsatzbereit. Um die möglicherweise anfallenden Einsätze abarbeiten zu können, ist die Einsatzzentrale der Feuerwehr Hilden seit heute früh 6.30 Uhr besetzt.

Außerdem weist die Feuerwehr darauf hin, dass bei einem solchen Unwetter lebenswichtige und dringende Einsätze absoluten Vorrang haben. Bei weniger dringenden Einsätzen kann es daher zu Wartezeiten kommen.

Empfehlung: Kein Unterricht nach 10 Uhr

Die Schulaufsicht des Kreises Mettmann empfiehlt den Schulen, „den planmäßigen Unterricht ab 10.00 Uhr auszusetzen und die Kinder abgestimmt nach Hause zu schicken. Die Kinder bei denen zu Hause niemand erreichbar ist, müssen zunächst in der Schule verweilen, bis zum Ende des regulären Unterrichtes bzw. bis der Sturm sich legt oder Eltern die Kinder abholen.“

Die letztliche Entscheidung trifft die Schulleitung. Unabhängig davon hat die Stadt als verantwortlicher Träger der städtischen Grundschulen und insbesondere der OGS angewiesen, dass den Kindern der Aufenthalt in den Schulräumen zu ermöglichen ist, bis die Eltern sie abgeholt haben oder der Sturm sich gelegt hat. Die Mindestbesetzung für die Aufsichtsregelung ist an allen Standorten gewährleistet.

Spielpätze meiden, Schirme sturmfest

Das Ordnungsamt empfiehlt den Bürgerinnen und Bürgern den Besuch von öffentlichen Grünanlagen und Kinderspielplätzen zu vermeiden. Zudem sollte der örtliche Einzelhandel, insbesondere in der Fußgängerzone, Warenauslagen, Werbeständer und Schirme sturmfest machen bzw. aus dem öffentlichen Verkehrsraum entfernen. Dies dient dem Eigeninteresse und der reduziert die Gefahren für Dritte.

Das Sportbüro der Stadt Hilden hat außerdem die Vereine, die Außensportanlagen nutzen, auf Gefahren hingewiesen, die zum Beispiel von mobilen Fußballtoren, abbrechenden Ästen und Werbebannern ausgehen. Bei potenziellen Gefährdungen sperren die Platzwarte die Anlagen kurzfristig ab.
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