Hildener Zahnarzt startete für Kinder beim Düsseldorfer Triathlon

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Mit dem Rad... (Foto: privat)
 
... mit den Laufschuhen... (Foto: privat)
Hilden: Kinderheim |

Für den guten Zweck war der Hildener Zahnarzt Dr. Frank Döring auch in diesem Jahr wieder sportlich unterwegs: Er hat am Triathlon in Düsseldorf teilgenommen. 2.222 Euro konnte er im Anschluss dem Hildener Kinderheim überreichen.

„Ende letzten Jahres habe ich mir mal wieder die Frage gestellt, welche sportliche Herausforderung ich für das Jahr 2015 anpeilen könnte, möglichst wieder gekoppelt mit einer Sponsorenaktion für das Hildener Kinderheim“, erzählt Dr. Frank Döring.

„Nachdem unsere sportlichen Herausforderungen seit 2010 entweder auf dem Mountainbike in den Alpen oder 2013 beim ersten Marathon stattfanden, hat dann mein Schwager, der Heilpraktiker Jörg Viehweg beschlossen, dass es mit 50 endlich an der Zeit sei, die eingetretenen Pfade zu verlassen und endlich einmal etwas Neues zu probieren. Und da wir jahrelang davon gesprochen haben, wie gerne wir mal einen Triathlon absolvieren würden, wenn nur nicht das Schwimmen wäre, hat er uns mit einem Freund zusammen für den Triathlon in Düsseldorf angemeldet. Damit stand fest: für 750 Meter schwimmen, noch dazu im Hafenbecken des Rheins, brauchen wir etliche Stunden Training im Wasser.

Daher haben wir uns im Frühjahr eine Schwimmtrainerin gesucht, die die schwierige Aufgabe auch nicht als hoffnungslos einstufte, nachdem wir ihr gezeigt haben, wie wir bis zu dieser Zeit durchs Wasser planschten. Allerdings hat sie in meinem Fall nach einigen Trainingseinheiten beschlossen, dass die Zeit bis zum Wettkampf nicht reichen würde, um die Strecke im Kraulstil zurückzulegen. Daher stand ab diesem Tage Brustschwimmen auf dem Trainingsplan, teilweise dreimal die Woche.

Nach einiger Zeit waren wir im Training sogar in der Lage, 1500m zurück zu legen, was vor Trainingsbeginn undenkbar gewesen wäre! Zusätzlich stand für die Kondition mindestens dreimal pro Woche Lauftraining auf dem Programm. Da der Winter so mild war, konnten ich fast durchgehend mit einem Freund morgens um 6 Uhr vor der Praxis laufen. Leider fiel der gemeinsam geplante Halbmarathon in Venlo im März der Grippewelle zum Opfer, die uns beide kurz vor dem Wettkampf erwischt hat. Aber für 2016 sind wir bereits wieder angemeldet und dann wird es hoffentlich klappen!“

Am Tag vor dem Wettkampf gab es im Hafen noch eine Einweisung in die strengen Regeln der Triathlon Union. Und dann kam der große Tag! „Bei super Wetter hieß es an einem Sonntag um 5 Uhr Aufstehen, da wir in Düsseldorf ins erste Startfeld gelost wurden und damit das Fahrrd bis um 7 Uhr in der Wechselzone sein musste“, erzählt Dt. Döring weiter.

Schnell noch in den Neoprenanzug gezwängt und dann konnte es los gehen in die Fluten. Zur Einstimmung wurden schon früh am morgen die aktuellsten Hits gespielt und dann erfolgte der Startschuss. „Die erste Boje war im Vergleich zur 25m Bahn im Hallenbad gerade noch zu sehen, aber es hat alles super geklappt. Mein Schwager war sogar deutlich schneller als im Training, war sich aber sicher, keine Abkürzung genomen zu haben. Und auch ich als der Antischwimmer habe immerhin noch 50 von 270 Teilnehmern hinter mir gelassen im Hafen“, freut sich Dr. Döring.

„Kaum war das rettende Ufer erreicht, waren wir wieder in unserem Element. Mit dem geliehenen Rennrad 20km über Düsseldorfs abgesperrte Hauptverkehrsstarßen zu rasen hat super viel Spaß gemacht. Insbesondere die langegezogene Abfahrt von der Rheinkniebrücke an der Jugendherberge in Oberkassel vorbei mit über 50km/h war toll. Auch der Wechsel in die Laufschuhe hat super geklappt. Und mittlerweile waren auch etliche Düsseldorfer aus den Federn gekommen und haben uns auf den gesamten 5km angefeuert und noch einmal zur Höchstleistung motiviert.

Und nach 1h:33min erreichten wir fast gemeinsam das Ziel und waren stolz und begeistert von der neuen Erfahrung. Und im Zielbereich konnten wir bei alkoholfreiem Bier das Erreichte genießen, feiern und schon neue Pläne schmieden: Das war nicht unser letzter Triathlon!“

2.222 Euro für das Hildener Kinderheim

Und wie die letzten Jahren hat sich das viele Training doppelt gelohnt: „Es war mal wieder eine tolle Herausforderung mit hohem Fun-Faktor. Und durch meine treuen Sponsoren hat sich die Schinderei auch für das Kinderheim Hilden wieder gelohnt. Nach einer einzigen E-Mail haben die meisten sofort wieder ihre Spende zugesagt“, so Dr. Döring.

Dieses Jahr kommen mit Hilfe der Stadtwerke Hilden, Opel Gierten, MBE Udo Bechem, MAH-Zahntechnik und den Altgoldspenden der Patienten 2.222 Euro für das Kinderheim Lievenstraße zusammen. Zusätzlich stiftet Hair company Ali Ayaz wieder Gutscheine für einen Haarschnitt für die Kinder des Heims.

„Dafür sage ich allen Sponsoren vielen, vielen Dank für die Unterstützung. Und ich freue mich schon auf die nächste Aktion in 2016, wo schon zum jetzigen Zeitpunkt einige Firmen wieder ihre Unterstützung zugesagt haben“, sagt Dr. Döring.
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