Neue Eisenmänner in der Hildener AT

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Eric Nicolas auf dem Weg zum Rad (Foto: privat)
 
Oke Jensen auf dem Rad (Foto: privat)
 
Volker Siepe im Ziel (Foto: privat)

Am 2. August starteten 17 Hildener Triathleten in Glücksburg beim Ostseeman über 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und abschließenden Marathon. Für Lars Schmidt, Matthias Kammerinke, Robert Kowalewski und Henning von der Ahe war es der erste Start über die Königsdisziplin des Triathlon. Zum Teil haben sich die Athleten über ein Jahr gezielt auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet.

Begleitet von Familie und Freunden begann der Tag bereits um 5 Uhr morgens. Zum Glück präsentierte sich die Flensburger Förde ruhig und fast wellenfrei und bot somit nahezu ideale Bedingungen für die 3,8 km lange Auftaktdisziplin in der Ostsee.

Der Schwimmstart erfolgte pünktlich um 7 Uhr vom Strand aus. Zusammen mit fast 350 Einzelstartern aus ganz Europa und rund 130 Staffeln stürzten sich nach dem Startschuss neben den 14 Hildener Einzelstartern noch mit Klaus Sube und Heiko Wangler zwei Staffelstarter in die Ostsee und begaben sich auf die zwei Schwimmrunden.

Bereits nach 01:03:35 verließ Eric Nicolas als erster Hildener Triathlet die Ostsee. Innerhalb von nur knapp 15 Minuten folgten zunächst die beiden Staffelstarter Klaus Sube (01:03:39) und Heiko Wangler (01:07:17), bevor dann mit Ulli Barthelmes (01:07:22), Volker Siepe (01:10:26), Oke Jensen (01:11:38), Jürgen Zippert (01:12:08), Matthias Kammerinke (01:14:36), Volker Kaiser (01:18:40) und Lars Schmidt (01:18:58) die Einzelstarter folgten. Schon mit etwas größeren Abstand kamen Martin Borges (01:21:40), Robert Kowalewski (01:21:59), Andreas Göbel (01:24:24), Henning von der Ahe (01:25:51) sowie Torsten Flach (01:30:57) an den Ostseestrand.

Zielbereich in Glücksburg

Die 180km lange Radstrecke wurde auf einer 30 Kilometer langen Runde ausgetragen, die von den Sportlern folglich sechsmal gefahren werden musste. Neben technisch anspruchsvollen Passagen warteten auch kurze und knackige Anstiege auf die Athleten. Das Passieren des Zielbereiches in Glücksburg sorgte bei allen Athleten für Gänsehaut, denn dort warteten neben anderen zahlreichen Zuschauern auch die etwa 30 mitgereisten, nicht zu übersehenden und überhörenden Freunde und Familienmitglieder.

Trotz eines tollen Radsplitts von 05:53:36 durfte sich Eric Nicolas nur kurz über die vereinsinterne Führung freuen. Denn bereits auf der ersten Radrunde wurde er von Volker Siepe (04:51:41), Oke Jensen (05:12:40) und Ulli Barthelmes (05:18:06) eingeholt.

Abschließend ging es auf die Marathonstrecke, die zunächst über die Strandpromenade und dann quer durch Glücksburg führte und mit dem Durchlaufen des Schlosshofs des Glücksburger Schlosses ein zusätzliches Highlight bot.

Die etwa 8km lange profilierte Rundstrecke war 5 mal zu absolvieren und gekennzeichnet durch wechselnde Bodenbeläge, Kurven und zwei Steigungen, die einige Athleten sogar zum Gehen brachte. Zwar wurden die Triathleten auf der ganzen Laufstrecke durch die zahlreichen Zuschauer unterstützt, doch im Start-Ziel-Bereich war die akustische Unterstützung am größten. Volker Siepe konnte mit einer Marathonzeit von 03:44:45 seinen Rad-Vorsprung noch einmal deutlich ausbauen und belegte mit einer Gesamtzeit von 09:51:24 den hervorragenden 28. Platz und in seiner Altersklasse (AK) sogar den 6. Platz. Dass Oke Jensen nicht nur auf der Radstrecke einen guten Tag erwischt hatte, bewies er mit einem Laufsplitt von 04:10:30. Dies bedeutete für ihn nicht nur eine super Gesamtzeit von 10:39:16, sondern auch in der AK den 2. Platz.

Obwohl er nicht seinen besten Tag erwischt hatte, konnte Jürgen Zippert (04:02:52) dank des besseren Laufsplitts Ulli Barthelmes (04:27:23) noch in der letzten Laufrunde abfangen. Damit erzielte er nicht nur eine Gesamtzeit von 10:55:55, sondern auch noch in der AK den 3. Platz und belohnte sich so für die „Quälerei“. Mit 11:01:48 folgte ihm nur kurze Zeit später Ulli Barthelmes. Lars Schmidt verbesserte sich mit dem vereinsintern viertbesten Laufsplitt (04:14:24) noch um 4 Plätze und kam so auf eine Gesamtzeit von 11:35:19. Ebenfalls um vier Plätze konnte sich Andreas Göbel (04:29:36) verbessern und erreichte das Ziel nach 12:04:00.

Seinem Trainingsrückstand Tribut zollen musste Martin Borges auf der Laufstrecke (05:22:07) und erreichte fast zeitgleich mit Matthias Kammerinke (05:18:39) den Zielbereich (12:16:43 bzw. 12:17:16). Aufgrund massiver Unterschenkelprobleme konnte Volker Kaiser sein Tempo leider nicht auf der gesamten Laufstrecke (05:28:19) halten, sondern quälte sich angefeuert von der mitgereisten Familie und Freunden noch zur Ziellinie (12:47:14).

Dank eines Laufsplitts von 05:11:52 folgte ihm Robert Kowalewski mit 12:50:53 nur kurze Zeit später. Mit einer Marathonzeit von 05:06:01 erreichte Henning von der Ahe sichtlich erleichtert nach 12:58:54 die Finishline und blieb noch unter der 13 Stundenmarke. Mit großer Begeisterung wurde Eric Nicolas nach intensivem Kampf auf der Laufstrecke von dem mitgereisten Fantross und den anderen HAT-Startern im Ziel nach 13:34:18 empfangen.

Die HAT-Staffel mit Klaus Sube, Thomas Friese (06:20:13) und Heiko Wangler (04:09:40) erreichte bereits nach 11:37:47 das Ziel. Birgit Bolduan fuhr in ihrer Staffel eine Zeit von 06:22:23 auf dem Rad heraus, so dass diese Staffel eine Gesamtzeit von 12:33:42 erreichte. Die zweite Staffel mit Heiko Wangler als Schwimmer folgte mit 12:44:55 nur etwas später.

Platz 8 für HAT'ler

In der Mannschaftswertung erreichten die HAT’ler aufgrund uneinheitlicher Vereinsbezeichnung bei der Anmeldung den 8. Platz. Bei Wertung der besten drei HAT-Athleten wäre mit einer Gesamtzeit von 31:26:55 sogar der vierte Platz herausgesprungen.

Mit dem Zielschluss um 22:00 Uhr begann das etwa 15-minütige Feuerwerk. Besonders erwähnenswert ist eine Tradition des Ostseeman, dass die sich dann noch auf der Laufstrecke befindlichen Triathleten von Fackelträgern im Ziel erwartet werden. Erst im Anschluss ging diese gut und familiär organisierte Langdistanz zu Ende.

Maßgeblich zum Erfolg aller HAT-Starter haben neben dem großartigen Zusammenhalt und der gegenseitigen Unterstützung vor und während des Ostseeman vor allem die lautstarke Anfeuerung durch die zahlreichen Fans beigetragen.

Als nächstes Großprojekt wartet die Ausrichtung des 15. Hildener Schülertriathlons auf die Triathlonabteilung der Hildener AT.
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