Tag des Apfels: BUND bot Selbstgemachtes in der City an

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Von der Streuobstwiese in die City: Leckeres rund um den Apfel präsentieren die BUND-Mitglieder Jörg Owsianowski, Doris Leopold, Dieter Donner und Claudia Roth (v.l.). (Foto: Michael de Clerque)
Hilden: Warrington-Platz |

Apfelkuchen, Apfelsaft, Apfelgelee und natürlich Äpfel pur: Leckeres rund um das beliebte Obst gab es beim traditionellen Apfeltag des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Kräftig drehen: Die fünfjährige Helena hilft eifrig an der Saftpresse mit. Hinein kommt das Fall- und Schüttelobst, das zwar ein paar Dellen hat, aber viel zu schade zum Aussortieren ist. Vor Ort wird der Saft in Flaschen abgefüllt. Die alten Apfelsorten, darunter Berlepsch, Boskop und Berner Rosenapfel, stammen von der Streuobstwiese in der Nähe von Haus Horst.

„Die Wiese und die Bäume werden vom BUND gepflegt, die Äpfel ebenfalls von uns gepflückt, gewaschen und verlesen“, erzählt Doris Leopold. Seit vielen Jahren kümmern sich die BUND-Mitglieder um die Wiese, bei Bedarf werden auch Bäume nachgepflanzt – ausgewählt werden dabei immer Sorten, die traditionell in der Region zu Hause sind.

Die Arbeit geschieht ehrenamtlich, der Erlös des Apfeltags, der jährlich in etwa zum Erntedankfest stattfindet, kommt der Streuobstwiese zu Gute. Neben Äpfeln pur und in Saftform ergänzt selbstgemachter Gelee mit Holunder oder Brombeer das Angebot in der Hildener City. Am Stand auf dem Warrington-Platz ist einiges los. „Viele Stammkunden kommen vorbei“, sagt Leopold.

Apfelfans, die die Arbeit des BUND unterstützen möchten, sind übrigens bei der Umweltorganisation immer willkommen: Weitere Informationen gibt es bei Dieter Donner, Sprecher des BUND in Hilden, telefonisch unter 02103/650 30, sowie im Netz.
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