Erleuchtung, Traffic und Gewicht des Lichts - 1. Light Art Arward in Unna präsentiert

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  Finalisten des 1. International Light Art Award eröffneten Ausstellung im Lichtkunstzentrum

Im "Internationalen Jahr des Lichts" der UNESCO präsentiert Unna die Abschluss-Ausstellung des ersten International Light Art Award (ILAA). Drei Installationen die verschiedener kaum sein können, zeigt das Zentrum für Internationale Lichtkunst in der begleitenden Ausstellung "The Future of Light Art". Die drei Finalisten des Kunstpreises, die sich bei einer Vernissage mit Vertretern aus Kultur, Verwaltung, Politik und Sponsoren im Lichtkunstkeller vorstellten, präsentieren ihre Licht-Kreationen bis zum 28. Juni. Licht auf spezielle Art ins Bewusstsein zu bringen ist das Ziel der Installationen in den Kühlräumen.

Das Lichtkunstzentrum, weltweit einzigartig in der Art der Präsentation, ist damit Schauplatz des Finales der ILAA-Premiere, nachdem die Preisverleihung drei tage zuvor in Berlin stattgefunden hatte. Eine Fachjury namhafter Künstler, die zum Teil bereits in der Lindenbrauerei Installationen vorstellten, aus Künstlern, Museumsdirektoren, Sammlern und Kuratoren, darunter Christina Kubisch und Jan van Munster, hatte aus 29 Nominierungen die Preisträger ausgewählt. Licht als Projektionsmedium und Integration von multimedialen Elementen wie Audioanimationen standen bei vielen Einreichungen im Mittelpunkt. Die Jury konzentrierte sich auf Kreationen, die auch räumlich im Zentrum für Lichtkunst wirken können. Der ILAA hat zum Ziel, Wegbereiter und Fortentwickler der Lichtkunst mit einem Preisgeld von 10 Tsd. Euro zu unterstützen. Die drei Fianlisten erhalten zudem Unterstützung bei der Realisierung ihrer Projekte. Die fallen zunächst durch ihren Minimalismus aus und nehmen damit die Diskussion um "Grenzen des Lichts" und Nachhaltigkeit im Umgang mit Energie auf. So überträgt "the weight of light" künstliche Kräfte auf stromsparende LED-Lichtbahnen. Musik gibt Frequenz und Bahn des Lichts in den LED-Schläuchen wieder. Das in Köln wirkende Künstlerduo Matin Hesselmeier und Andreas Muxel, gibt Licht damit einen ungewohnten Charakter. Die Hirnströme der Besucher wandelt die Installation des Künstlers Dirk Vollenbroich , Köln, in Leuchtzeichen um. Die "Erleuchtung", so der Name der Kreation, kommt aber nur dann, wenn ein nahezu meditativer Zustand erreicht wird. Auch er stellte seine Lichtkreationen in renommierten Museen in Brasilien, Frankfurt und Spanien aus. Aus dem Alltag heraus nimmt der Chilene Iván Navarro (USA) etwa massive Signalanlagen und gibt die über zwei Achsen frei drehbaren Verkehrsampeln unter dem Arbeitstitel "Traffic" den Betrachtern frei zur Interpretation. Er stellte bereits im Guggenheim Museum, New York sowie in der Galley Hyundai, Korea, aus. Bei der Vernissage, die von stellte die RWE-Stiftung "Energie und Gesellschaft" als Sponsor das Wirken der Künstler und den Aufbau ihrer Werke im Zentrum für Lichtkunst in kurzen Videofilmen vor. Der Leiter des Lichtkunstzentrums John Jaspers betonte, das Element Licht sei stetigem Wandel unterworfen und übe in seiner Vielfalt für Jung und Alt eine faszinierende Wirkung aus.
Die Ausstellung "The Future of Light Art" ist ab sofort innerhalb der öffentlichen Führungen im Zentrum für Lichtkunst zu sehen.
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