"Plan B"-Ausstellung - Leonardo-Collage birgt Geheimnis - Vitruvianischer Mensch als Koop-Kunstwerk

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5 Künstler und ihr Vitruvianischer Mensch: Vor der Großcollage v.l. Agnes Bonmann-Sobbe, Nicole Noä, Friederike Mühlbauer, Martin Kesper und Julia Bergfort.
 
Jüngstes Mitglied ist Julia Bergfort (19) aus Bönen. Sie besucht die Fachoberschule für Gestaltung in Dortmund, Ziel Illustratorin.
3-D-Bilder, Mangastil, Porträts, Landschaftsaufnahmen, Landscape-Impressionen
"Plan B" zeigt "Gemischtwaren" im Atelier farbraum

Fünf Künstler präsentieren derzeit im Atelier "farbraum" die "Gemischtwaren" ihrer Kreativität. Zur Vernissage der Ausstellung "Plan B" präsentierten sie eine besondere Interpretation des Vitruvianischen Menschen. Das Künstler-Kooperationswerk birgt derzeit noch ein Geheimnis, das erst zur Finnissage der Ausstellung am 16. November gelüftet wird.


Die Überraschung zur Eröffnung ist ihnen gelungen. Ursprung ist die bekannte Zeichnung Leonardo da Vincis aus dem Jahre 1490, auf der die Ideal-Proportionen eines Menschen wie sie der Ingenieur Vitruvius aus dem vorchristlichen Jahrhundert darstellte. Demnach umfasst ein Kreis mit Mittelpunkt Nabel die Finger- wie die Fußspitzen der ausgestreckten Extremitäten. Aufgeteilt in 25 Quadrate erhielt jeder "Plan B"-Künstler dasselbe Material, ohne weitere Vorgaben. Das Ergebnis sind individuell völlig unterschiedliche Inhalte, die zusammen genommen das Abbild des Vitruviansischen Menschen zeigen. Zentrum ist die die 1-Euro-Münze aus Italien. Erstmals wurde das Bild-Quadrat einige Tage zuvor zusammengesetzt. Im Gesamtwerk sind die Proportionen idealisiert und Assoziationen zu Leonardos Werk und der Welt des Sports und fiktiver Vorstellungswelten ablesbar. "Plan B" wurde im März geboren mit der Idee, die unterschiedlichen Stilrichtungen unter einen Hut zu bekommen. Im Oktober musste es schließlich schnell gehen, daher der Titel "Plan B".
Im Kunstverein Unna lernten sich die fünf Aussteller kennen, sind teilweise Profis in der Organsisation von Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. darunter auch Friederike Mühlbauer(56) aus Holzwickede. Nach einem Design-Studium arbeitete sie als freie Künstlerin mit Arbeitsschwerpunkt Glasobjekte. Seit 15 Jahren hat sie regelmäßige Ausstellungen in der weiteren Umgebung wie auch im Schloss Opherdicke. Einen Richtungswechsel leitete sie vor einigen Jahren ein, konzentriert sich auf Selbstporträts und Gestaltung von Bildern zu Collagen und abstrakten Drucken. Jüngstes Mitglied ist Julia Bergfort (19) aus Bönen. Sie besucht die Fachoberschule für Gestaltung in Dortmund, Ziel Illustratorin. Die künstlerische Ader übernahm sie von der Mutter, besuchte schon als Kind verschiedene Kunstkurse. Bereits im Juli zeigte sie im Atelier farbraum Abschlussarbeiten ihres Jahrespraktikums und jetzt u.a. das großformatige Porträt einer fiktiven Person in abstrakter Darstellung. Bewusst nicht realistische Aquarellverläufen sind gemischt mit strengen Linien.
Von kleinformatigen Zeichnungen bis zu Landscape-Impressionen des ambitionierten Hobbyfotografen Martin Kesper reicht die Palette der Werke, teils käuflich zu erwerben ab 25 Euro. Zum Verkauf steht auch das Gemeinschaftswerk zum Preis von 2.500 Euro. Sollte sich im Ausstellungszeitraum kein Käufer finden, wird die Künstlergemeinschaft mit einer Überraschung aufwarten, so der Plan.
Die Ausstellung "Plan B" im Atelier farbraum, Schäferstraße 45, ist jeweils Sa. und So. 11 bis 18 Uhr, sowie Freitag 14.11. ab 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
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