Neujahrsempfang von Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann

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Stellv. Kreisbrandmeister Holger Herlinghaus, Landrat Michael Makiolla, Bezirksbrandmeister Uwe Wiedenbeck, Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann, stellv. Bezirksbrandmeister Ludger Schlinkmann, stellv. Kreisbrandmeister Heinz-Jörg Sommer
 
Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann: Wir werden unsere Aufgaben und die an uns gestellten Erwartungen auch 2016 erfüllen
 
Holger Herlinghaus (Bildmitte) heißt der neue stellvertretende Kreisbrandmeister und Nachfolger von Alfred Krömer
Holzwickede: Bauhaus von Haus Opherdicke | Sonntag, 07. Februar 2016 I 11:00 Uhr

Die Feuerwehr ist gut aufgestellt und es ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit



KREIS UNNA ■ „Alle Jahre wieder“ lädt der Kreisbrandmeister zum Neujahrsempfang ein, um sich für die Arbeit der Feuerwehren und die Unterstützung von Politik und Verwaltung zu bedanken. Sein Dank ging auch an die Gäste des Technischen Hilfswerks, des Roten Kreuzes, der Polizei. Es ist meine Wertschätzung für die geleistete und gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Die Feuerwehr ist gut aufgestellt und es ist eine erfolgreiche Zusammenarbeit, so Ulrich Peukmann. Ich bin gerne Feuerwehrmann und freue mich auf gemeinsame Gespräche.

Jahresrückblick 2015 und Ausblick 2016 von Landrat Michael Makiolla
Vor gut fünf Wochen haben wir alle das neue Jahr begrüßt, und nun freue ich mich sehr, Sie heute beim Neujahrsempfang des Kreisbrandmeisters zu sehen. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich, auch im Namen des Kreises Unna, ein frohes neues Jahr!

Besonders begrüße ich hier erstmalig in neuer Funktion unseren Bezirksbrandmeister und seinen Stellvertreter der Freiwilligen Feuerwehren des Regierungsbezirkes Arnsberg, die Herren Uwe Wiedenbeck und Ludger Schlinkmann: Herzlich Willkommen!

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, wo die Feuerwehren im Kreis Unna die gesamten Facetten des Einsatzspektrums zu bewältigen hatten. Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere

2.200 ehrenamtlichen und 180 hauptamtlichen Einsatzkräfte



auch im vergangenen Jahr mit viel Engagement und Leistungsbereitschaft wieder einen wesentlichen Beitrag zur Hilfeleistung bei allen erdenklichen Notfällen und bei der weiteren nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr geleistet haben.

Im vergangenen Jahr war zum Vorjahr keine wesentliche Steigerung der Einsatzzahlen zu verzeichnen. Kreisweit sind Feuerwehr und Rettungsdienst zu rund

5.170 Feuerwehreinsätze und zu 49.670 Einsätzen


im Rettungsdienst angefordert worden. Tagtäglich mussten sie bei Bränden, bei zahlreichen schweren Verkehrsunfällen, bei technischen Hilfeleistungen und bei Sturm- und Hochwassereinsätzen ihr Können unter Beweis stellen.

Dabei konnten die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Unna von Ihrer fundierten Ausbildung und qualitativ hochwertigen Arbeitsweise profitieren. Ihnen allen gebührt hierfür mein besonderer Dank. Ich bitte Sie, diesen Dank auf an Ihre Einsatzkräfte weiter zu geben.

Landrat Makiolla zu vereinzelten Schwerpunkten des vergangenen Jahres
Dazu gehörten beispielsweise die Aktivitäten bei Einsätzen, bei Übungen oder anderen Angelegenheiten der „Kreiseinheiten“ wie des Fernmeldedienstes und des Rettungsdienstzuges Kreis Unna und der Kreisjugendfeuerwehr.
Ebenfalss muss ich hier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meiner Kreisleitstelle und auch die der Abteilung „Bevölkerungsschutz“ nennen. Zusammen haben sie - ohne jedoch jemanden besonders hervorzuheben - gemeinsam gute „Leistungen“ gezeigt. Ihnen gebührt mein ganz besonderer Dank!

Zusätzlich zu den „alltäglichen“ Einsätzen im Jahr 2015 galt es für die Feuerwehren und die Hilfsorganisationen Aufgaben zu bewältigen, die bereits 2014 ihren Anfang nahmen, die alles andere als „Routine“ waren.

Es begann mit dem Transport von „Feldbetten“ in die Notunterkünfte für Asylsuchende. Im Laufe des Jahres 2015 wurde das zu einer Daueraufgabe für Feuerwehren im Kreisgebiet. Es galt Notunterkünfte für über 3.700 Flüchtlinge herzurichten.
Mit einem gut funktionierenden Krisenstab und der Koordinierunggruppe „Asyl “ ist diese Sonderaufgabe bewältigt worden und es ist zu keinem Zeitpunkt zu Problemen gekommen. Danke an „Alle“ die dazu beigetragen haben..

Ich danke allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen, den Helferinnen und Helfern der Hilfsorganisationen und allen weiteren für diese tatkräftige Unterstützung. Ohne die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren und weiteren Hilfsorganisationen im Kreis Unna, könnten wir die an uns gestellten Aufgaben in der Gefahrenabwehr nicht bewältigen.

Nicht nur belastende Einsätze, auch angenehme gab es. Dazu nannte Landrat Makiolla den Einbau der digitalen Funkgeräte in den Einsatzwagen der Wehren, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen. Der kreiseigene Einsatzleitwagen 2 ist mit digitalem Funk und einer kompletten neuen Hardware ausgestattet.

Auch im letzten Jahr wurde fleißig geübt, stellte Landrat Makiolla fest: Brandbekämpfung, technische Hilfe, Rettungsdienst. Und Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann hat mir die hervorragend funktionierende Zusammenarbeit bestätigt.

Auch das Jahr 2016 wird sicherlich viele ungeplante Ereignisse für uns bereithalten. Im Mittelpunkt stehen die Aktivitäten der Leitstelle und die personelle Austattung. Die technische Aufrüstung umfasst zunächst die Anbindung des Digitalfunks an die Basisstationen und ein weiterer Schritt die Einrichtung des Modularen Warnsystems MoWAS, mit dem alle Warnmittel vom Funkmeldeempfänger über Warn-Apps bis zur Sirene angesteuert werden können.

Die Verlegung der Notleitstelle nach Lünen nimmt Formen an. Beauftragt ist die Novellierung des Rettungsdienstbedarfsplanes. Qualifizierung der Notfallsanitäter und vor allem aber auch die Finanzierung der Ausbildung.

Im Rahmen der Projektgruppe Gefahrenabwehr konnte die Handlungsfähigkeit der Kreisverwaltung im Krisen- oder Katastrophenfall deutlich verbessert werden.

Eine Personenauskunftstelle des Kreises für vermisste Angehörige ist etabliert, das Bürgertelefon befindet sich im Aufbau.

Als Landrat des Kreises Unna ist es mir ein besonderes Anliegen, dass die Strukturen zur Bewältigung von Krisenfällen und Katastropfen nicht nur vorhanden sind, sondern im Ereignisfall auch funktionieren.
Dazu erstellt das zuständige Sachgebiet zurzeit Schnittstellenbeschreibungen, Handlungsanweisungen und Checklisten. Mit der Durchführung von Übungen wird das Gesamt demnächst geschnürt, so dass wir zu Recht sagen können: hier wurde gute Arbeit geleistet.

Dafür gilt allen Beteiligten mein besonderer Dank. Sie haben uns weit nach vorne gebracht!

Ich hoffe, dass wir uns auch beim Neujahrsempfang 2017 hier wiedersehen und wünsche Ihnen und Ihren Familien ein glückliches Jahr 2016, Erfolg im Beruf und Zufriedenheit.

Kommen Sie immer wieder gesund von Ihren Einsätzen zurück!

Glückauf und Gut Wehr!


Fotos © Jürgen Thoms
07.02.16 21:19:07
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3 Kommentare
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Helmut Zabel aus Herne | 08.02.2016 | 09:35  
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 09.02.2016 | 18:34  
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Jürgen Thoms aus Unna | 12.02.2016 | 18:51  
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