Großprojekt Nr. 1 in Unna - Spatenstich Staubecken Bimberghof

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Eine Kraterlandschaft ist derzeit das Gelände des neuen Regenrückhaltebeckens. Rund 12 Tsd. Qm Fläche wurden gerodet. Das Becken soll die Hellwegdörfer im Norden vor Wassereinbruch schützen.

Bürgermeister Werner Kolter: „Projekt mit langem Vorlauf“


Als Kraterlandschaft präsentiert sich die gerodete Fläche des künftigen Rückhaltebeckens im Bimbergtal. Der Spatenstich zu den Beton-und Tiefbauarbeiten des größten Bau-Projektes der Stadt Unna markiert jetzt einen Meilenstein zum Hochwasserschutz für die Hellwegdörfer jenseits der B1.

Insbesondere nach extrem kräftigen Regenfällen und Überschwemmungen ist der Landschaftsteil am Fuße des Haarstrang von den Wassermassen betroffen. Ein langanhaltender Sturzregen im Sommer 1968 und schließlich der Bau der A44 machten ein Gutachten zu den Erfordernissen des Hochwasserschutz erforderlich. Versiegelte Fläche erhöhte den Druck auf die Planer, die mehrere Rückhaltebecken vorschlugen. Sowohl im Bornekamp als auch in Siddinghausen sind je zwei Becken gebaut worden.

Jetzt erfolgte der Spatenstich für das größte Hochwasserschutzprojekt der Stadt Unna, das Becken Bimberghof. Das Sperrwerk, dessen Fertigstellung für 2017 geplant ist, hat eindrucksvolle Dimensionen. Rund 11 Meter hoch ist die 230 Meter lange Dammanlage. Das Becken läuft immer wieder trocken, große Stützwerke mit Ablauftoren sorgen für kontrollierten Wasserablass. Etwa 45.000 große Baggerschaufeln Erdreich müssen abgeräumt werden, damit das Becken endgültig ein Stauvolumen von 310.000 Kubikmetern erreicht. Die Bausumme beläuft sich auf bislang etwa fünf Millionen Euro, wovon Bund und Land NRW über drei Millionen Euro beisteuern.
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Elke Preuß aus Unna | 09.04.2015 | 09:57  
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