Angie sang im Background von La Toya Jackson

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Angie Damschen ist sowohl Sängerin als auch Gesangslehrerin für Pop - und
Rockmusik und hat sich nicht nur in Wesel und Umgebung einen Namen
gemacht. Alles begann mit der Anzeige „Sängerin sucht Band“ im Weseler.
Bereits im zarten Alter von zwölf Jahren war der jungen Sängerin klar, dass
sie Musik machen wollte. Mit 18 Jahren absolvierte sie ihren ersten
Studiojob und sang ab da Backgroundgesang für viele Lokalbands.
Außerdem sang Angie von 1996 bis 1998 bei der Gruppe Wind, tourte mit Jean Shy durch die Lande und sang den Song für den Film „Nicht mit Leo“. Absolutes
Highlight ihrer Studiolaufbahn war jedoch, als sie 1990 wie so oft ins Studio zitiert wurde und nichts ahnend die Leadstimme und Backings für einen Popsong sang. „Ich dachte mir nix dabei und hatte nur wie immer sehr viel Spaß an der Arbeit.“ Anschließend hielt der Produzent ihr ein Cover von La Toya Jackson hin und sagte trocken: „Für die hasste gerade gesungen“. Angies Herz raste. „Es war nicht zu fassen. Ich, Angie Damschen, 23 Jahre alt, habe den Song für La Toya eingesungen, damit sie wusste, wie die Melodie gedacht war“, erinnert sie sich.
„Ich musste vor lauter Glück weinen und malte mir die tollsten Sachen aus. Hoffentlich hörte das Michael Jackson. Doch leider hat er sich nie bei mir gemeldet“. Der Song heißt übrigens: „Why don´t you want my love anymore“ und steht neben einigen anderen Titeln unter Angies Künstlernamen seit März auf vielen Musikportalen zum Download zur Verfügung.
„Nur schade, dass ich es durch Eigenrecherche erfahren habe. Informiert hat mich da keiner! La Toyas Stimme wurde einfach entfernt. Ich
hatte ja eh alles gesungen“, erklärt sie. Die Erfahrungen, die sie im
Bereich Musik sammeln konnte, möchte sie nun an ihre Schüler weitergeben.
„Meine größte Erfüllung sehe ich heute darin, meinen Schülern einen adäquaten Unterricht zu bieten. Vom Tonleiter runter, Tonleiter rauf haben
sie nichts. Es geht um viel mehr: Jeder der singen möchte, der den Drang hat seine Stimme zu verbessern, kann es auch. Für Menschen, die Musik spüren und sich gerne mit ihrer Stimme auseinandersetzen, ist der Gesangsunterricht
nur das i -Tüpfelchen", weiß die 43-Jährige. Die Arbeit mit den Jugendlichen bedeutet ihr viel. Auch durch ihre Erfahrungen mit der Glitzerwelt der Stars weiß sie, wie wichtig es für angehende Sänger ist, seine Lieblingslieder zu singen: „Das ist für den Spaß am Singen das Wichtigste!“
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1 Kommentar
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Sven Krause aus Mülheim an der Ruhr | 13.07.2010 | 12:42  
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