Nachbetrachtung vom Tag der offenen Tür an der Gesamtschule Hünxe

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Im Bio-Raum. (Foto: privat)
„Das war ja fast wie auf dem Schulfest zu unserem Jubiläum im letzten Jahr“, sagte Doris Schneider, die seit Jahren den „Schnuppernachmittag“ an der Gesamtschule Hünxe organisiert, als sie noch am späten Abend mit einigen Helfern die Aula, die Mensa und Klassenräume für den nächsten Schultag wieder in Stand setzte.

Eingeladen hatte die Gesamtschule Hünxe Grundschüler und ihre Eltern und Interessenten für die Oberstufe - und dem Aufruf der Hünxer Schule zum „Schnuppernachmittag“ am letzten Mittwoch folgten nahezu 400 Besucher aus Hünxe und der Umgebung. Vor allem viele Eltern und Kinder aus den Grundschulen strömten zahlreich in die Schule, um sich über das Konzept der Gesamtschule und ihr Schulprofil zu informieren und die vielfältigen Aktionen und Präsentationen der Schule anzuschauen.

Eine Frage, die viele Eltern bewegte, lautete: Ist die Gesamtschule auch für Kinder mit eindeutigen Gymnasialempfehlungen geeignet? „Wir haben traditionell immer eine größere Gruppe von Schülern, die sich im hohen Leistungsbereich bewegt. Wir sind mit unseren Forderkonzepten seit langem auf diese leistungsstarken Schüler eingestellt. Mit MINT starten wir nun ein weiteres Angebot für diese Gruppe. Wir fordern Leistung, unsere Schüler sollen bewusst aber auch Zeit für ihre persönliche, außerschulische Entwicklung haben, da es das „Turbo-Abitur“ bei uns zum Glück nicht gibt“, erklärte Schulleiter Klaus Ginter.

Schon bevor die Landesregierung die Profilbildung an den Schulen abgeschafft hat, machte sich die Hünxer Schule auf den Weg, die Schüler im Klassenverband länger gemeinsam zu unterrichten. „Wir beobachten dies genau, und die bisherigen Ergebnissen zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte Ginter. Die häufigste Frage, die Schulleiter Klaus Ginter und seinem Stellvertreter Bernd Hermanns gestellt wurde, lautete indes: Wie stehen die Chancen für die Aufnahme in Hünxe? „Bislang ist es uns gelungen, jedes Kind aus Hünxe aufzunehmen. Wir gehen aber auch im nächsten Jahr davon aus, dass wir wieder viele Kinder aus Voerde und der Region aufnehmen können“, erklärt Ginter.

Die Chance, einen späteren Platz an der Gesamtschule Hünxe zu finden, ist hingegen gering. „Wir hatten in den letzten Jahren zahlreiche Anfragen von Schülern der Gymnasien und Realschulen aus der Region, insbesondere in der Erprobungssstufe, zum Schulwechsel. Leider konnten wir diese Wünsche häufig nicht erfüllen, da unsere Jahrgänge voll sind“, erläutert die Abteilungsleiterin Dr. Claudia Büllesbach.
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