Meine persönlichen Gedanken zu Pfingsten

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Pfingsten ist für mich der Geburtstag der christlichen Kirche. Mit der Entsendung des Heiligen Geistes, haben alle Menschen miteinander kommunizieren können. Jeder hat in seiner Sprache gesprochen und alle haben es verstanden.

Dieses Bild hat mich von Kindheit an, immer schon fasziniert und auch sehr geprägt. Ich möchte und will mit allen Menschen in Frieden zusammenleben.

Und doch geschehen Situationen, wo man nur denkt: „das kann jetzt doch nicht wahr sein!“

Ausgerechnet zu Pfingsten äußert sich eine kleine Gruppe von Drevenacker Anwohner eines möglichen Flüchtlingsheimes sehr fremdenfeindlich.

Wahrscheinlich kennt von diesen Anwohnern keiner einen Flüchtling persönlich.

- Weil wenn man jemand kennt, ist er einem ja nicht mehr fremd.
- Wenn man mit jemanden eine Tasse Kaffee oder Tee getrunken hat, kommt man ja ins Gespräch und versteht ihn.

Auch zu den Wurzeln meiner Familiengeschichte gehören Geschichten über Vertriebene aus Ostpreußen und Schlesien. Mein Vater und mein Schwiegervater, jeweils mit ihren Familien, haben dabei gute Menschen getroffen, aber auch Menschen, die ihnen nicht wohlgesonnen waren. In Büren bzw. in Aschaffenburg sind sie gut aufgenommen worden und beide haben ein neues und gutes Leben führen dürfen, wofür beide Zeit ihres Lebens sehr dankbar waren.

Für all die Zweifler kann ich aus dem Gotteslob nur dieses Gebet sehr ans Herz legen.

Gebet der Vereinten Nationen (Gotteslob 31.1)


Herr,
unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall.
An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe
nicht von Kriegen gepeinigt werden,
nicht von Hunger und Furcht gequält,
nicht zerrissen in sinnlose Trennung,
nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.
Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen,
damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.
Amen
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