Schnelles Internet in Hünxe – Chance jetzt nutzen!

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Stephan Barske, SPD-Fraktionsvorsitzender
 
Jan Scholte-Reh, SPD-Ratsmitglied
Noch bis Ende April 2016 können sich die Bürgerinnen und Bürger im Ortskern Hünxe an der Nachfragebündelung für schnelles Internet durch die „Deutsche Glasfaser“ beteiligen. Leider sei das Thema bei vielen noch gar nicht angekommen. Vor diesem Hintergrund ruft die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Hünxe zum Mitmachen auf. „Das ist eine einmalige Chance für Hünxe. Glasfaserleitungen sind die Zukunftstechnologie für schnelles Breitbandinternet“, erklärt Stephan Barske, SPD-Fraktionsvorsitzender.

Die „Deutsche Glasfaser“ möchte im gesamten Hünxer Ortskern kostenlos Glasfaserleitungen bis ins Haus hinein verlegen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich 40 Prozent der Haushalte im Ausbaugebiet beteiligen. „Wichtig ist jetzt, dass die Hünxerinnen und Hünxer gemeinsam die Hürde bei der Bündelung knacken. Ich rate jedem, sich in der Beratungsstelle der ‚Deutschen Glasfaser‘ an der Hünxer Sparkasse oder bei Herrn Neuhaus in dessen Geschäft an der Dorstener Straße zu informieren. Darüber hinaus findet am 15. März, 19 Uhr, eine weitere Veranstaltung in der Gaststätte Nuyken statt. Nutzen Sie bitte die Gelegenheit, um sich zu informieren!“, appelliert Barske. „Wenn dies gelingt, werden wir mittelfristig auch über den Ausbau in den Hünxer Außenbereichen und in den anderen Ortsteilen ins Gespräch kommen.“ Ambitioniert seien die Zielvorstellungen der „Deutschen Glasfaser“ keineswegs. So weise das Unternehmen bereits in anderen Kommunen wie Bocholt oder Hamminkeln gute Referenzen vor.

„Schnelles Internet ist für private Haushalte und Firmen mittlerweile so wichtig wie elektrischer Strom, fließendes Wasser und gute Straßen“, so SPD-Ratsmitglied Jan Scholte-Reh. „Selbst wenn man derzeit im Privaten noch mit einer Bandbreite von 16 bis 50 Mbit/s auszukommen glaubt, wird sich der Bedarf in den kommenden Jahren stark verändern.“ Schon jetzt steige das private Datenaufkommen im Internet durch Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime oder Spotify, die in vielen Haushalten den klassischen Rundfunk via Antenne oder Satellit ersetzten. Immer mehr Menschen speicherten ihre Daten und Medien in sogenannten ‚Clouds‘, um sie jederzeit und überall statt nur auf dem heimischen Computer verfügbar zu haben. Die noch relativ neuen Ultra-HD-Fernseher, die gleich die vierfach größere Bildauflösung des Full-HD haben, würden bald der Standard bei Übertragungen sein. Hinzu käme, dass ab 2018 die analogen Festnetzanschlüsse abgeschalten und durch das sogenannte „Voice-over-IP“, also dem Telefonieren per Internet, ersetzt würden.

„Diese technologischen Trends sind zwangsläufig. Die alten Kupferleitungen, wie sie jetzt noch größtenteils im Einsatz sind, werden das vielfach größere Datenvolumen aus physikalisch-technischen Gründen bald nicht mehr stemmen können und es kommt zu ‚Daten-Staus‘, also hohen Verzögerungszeiten.“, so Scholte-Reh. Anders als Kupferleitungen könne Glasfaser potentiell unbegrenzt Daten übertragen. Es sei der Sprung vom holprigen Feldweg zur mehrspurigen Autobahn.
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