Werner Schulte: Jung und Alt zusammen denken!

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Der Hünxer SPD-Bürgermeisterkandidat Werner Schulte möchte Jung und Alt gemeinsam denken.
„Eine Frage wird von zunehmender Bedeutung sein: Wie wollen wir in Zukunft angesichts einer älter werdenden Gesellschaft miteinander leben?“, fragt der Hünxer SPD-Bürgermeisterkandidat Werner Schulte. Bereits jetzt zählt Hünxe zu den „ältesten“ Gemeinden am Niederrhein. „Natürlich müssen wir ein langes selbstständiges Leben im Alter ermöglichen, indem wir Barrieren im Alltag abbauen und die Nahversorgung garantieren“, meint Schulte. „Genauso wichtig ist es aber, junge Menschen und Familien in unserer Gemeinde zu halten und Anreize für neue Bürger zu schaffen.“ Dazu gehörten bezahlbarer Wohnraum, schöne Spiel- und Sportplätze und attraktive Kitas sowie Schulen.

Für ältere Menschen, aber auch Menschen mit einer Behinderung, werde der alltägliche Weg zum Supermarkt zum Kraftakt. Bordsteine oder selbst kleine Kanten, stellten Menschen mit körperlicher Einschränkung vor echte Probleme. „Wir müssen alle baulichen und verkehrsrechtlichen Möglichkeiten nutzen, um zumindest an zentralen Punkten diese Hindernisse abzubauen“, erklärt Schulte. „Ich begrüße den noch zu bildenden Arbeitskreis, mit dem sich die Hünxer Politik und Verwaltung des Themas annehmen will.“

Gleiches gelte für das Wohnen: Viele Unfälle von Senioren geschehen in den eigenen vier Wänden, etwa beim Treppensteigen. Hünxe sei beim Thema seniorengerechte Wohnformen auf den richtigen Weg. „Das Mehrgenerationen-Wohnen, indem Junge und Alte unter einem Dach leben und einander helfen, müssen wir viel stärker forcieren.“

Ebenso müsse in allen drei Ortskernen die Grundversorgung mit Supermärkten, Hausärzten und Apotheken gesichert werden. „Der ländliche Raum wird in einigen Jahren Probleme haben, junge und motivierte Ärzte anzusiedeln, wenn die jetzigen in den Ruhestand gehen“, meint er. „Wir dürfen diese Entwicklung nicht verschlafen. Moderne und gut erreichbare Gemeinschaftspraxen können eine Lösung sein.“

„Bei allen richtigen Anstrengungen, um den Älteren ein langes, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, dürfen wir die Jüngeren nicht vergessen. Wir sollten die Spirale des demografischen Wandels nicht noch weiter beschleunigen, in dem wir nur noch seniorengerecht bauen“, konstatiert der 57-jährige Bürgermeisterkandidat. „Es geht um ein Gleichgewicht. Wir müssen Jung und Alt gemeinsam denken.“

Nicht nur für die Steuereinnahmen sei das relevant. Schulte: „Wir brauchen Nachwuchs für das Leben in unseren Dörfern, für die Vereine und das Ehrenamt. Dieses ehrenamtliche Leben ist unser eigentlicher Reichtum. Wir müssen junge Menschen in der Gemeinde halten, die hier groß geworden sind und sich mit Hünxe identifizieren.“

Im Verlauf seines Wahlkampfes habe er mit vielen jungen Menschen in der Gemeinde gesprochen. Diese leben zwar gerne in Hünxe, sähen aber oftmals keine Zukunft für sich. „Es mangelt an bezahlbaren Wohnraum. Junge Paare, die irgendwann eine Familie gründen wollen, zieht es daher in die benachbarten Städte, in denen die Preise dank größerem Angebot erschwinglicher sind“, meint Schulte. „Selbst vergleichsweise gut verdienende Paare bekommen Probleme, ein Grundstück zu finden und dann noch einen Hausbau finanzieren zu können. Zwar findet bereits in vielen Siedlungen eine Art Generationswechsel statt, wo Jüngere die Häuser der Eltern oder Großeltern übernehmen, doch sehe ich trotzdem einen Steuerungsbedarf. Dies betrifft im Übrigen auch von Altersarmut betroffene Senioren.“ Ein runder Tisch aller Beteiligten, wie der Verwaltung, der Politik, der Wohnbaugesellschaften, Grundstückseigentümern und Mietervertretern, könnte die Probleme und möglichen Handlungsoptionen in den jeweiligen Zuständigkeiten erörtern.

Zusätzlich sei die weitere Infrastruktur entscheidend: „Ich meine gut ausgestattete Spiel- und Sportstätten in gepflegtem Zustand, wohnortnahe Kitas für alle Kinder von berufstätigen Eltern und den Erhalt unserer Grundschulstandorte. Daneben ist die Nahversorgung mit Lebensmitteln und Ärzten für junge Menschen genauso wichtig wie für die Älteren. Und es braucht eine verlässliche Verkehrsanbindung in die Region für Berufspendler und die familiäre Freizeitgestaltung.“
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