FDP-Fraktion Hemer besichtigt Lennepromenade in Letmathe

Anzeige
Iserlohn: Lennepromenade | „Es ist immer gut, über den Tellerrand zu schauen und sich über erfolgreiche Projekte in der Nachbarschaft zu informieren“, so der Hemeraner FDP-Fraktionsvorsitzende Arne Hermann Stopsack bei seiner Begrüßung. Die traditionell guten interkommunalen Beziehungen zwischen der FDP-Iserlohn und der FDP-Hemer nutzten die Parteifreunde aus der Felsenmeerstadt, um sich von Iserlohner Kollegen unter ihrem Fraktionsvorsitzenden Detlef Köpke vor Ort über die Umsetzung des Regionale-2013-Projektes „Lenne-Promenade“ informieren zu lassen.

Als fachkundige Begleitung hatte Köpke den Baudezernenten Mike-Sebastian Janke und Thorsten Grote aus der Abteilung Stadtentwicklung und Freiraumplanung eingeladen. Bei einem Rundgang über die Promenade ließ Mike-Sebastian Janke noch einmal die Entstehungsgeschichte des Millionenprojektes mit seiner 8jährigen Planungsphase Revue passieren, erläuterte die noch bevorstehenden Verbindungen mit den beiden Stadtspangen Richtung Innenstadt und erwähnte mit einem gewissen Stolz die geplante private Investition in ein zukünftiges Café mit einem teilweise auf Stelzen stehenden Überbaus über den Fluss. „Die Investition in die Promenade macht nicht nur den Fluss erlebbar, sondern wertet den Stadtteil Genna auf und zieht auch noch private Investitionen nach sich. So etwas kann man sich als Stadtplaner nur wünschen“, so Janke, der aber auch noch einen Wunsch äußerte, nämlich die stärkere Einbindung der Stadt Hagen in das Projekt LenneSchiene. Die Hemeraner zeigten sich sehr beeindruckt von der Entwicklung, die Letmathe in diesem Bereich genommen hat.

Im Café-Bistro „Bahnsteig 42“ informierte Detlef Köpke die Hemeraner Kollegen anschließend über die Besonderheiten dieser einzigartigen Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung im Letmather Bahnhof. „Solche Betriebe leisten einen wertvollen Beitrag zur Inklusion, denn Inklusion ist weit mehr als nur Teilhabe im Bereich der Schule, vielmehr muss Menschen mit Einschränkungen ermöglicht werden, eine sinnvolle berufliche Tätigkeit zu verrichten“, so Arne Hermann Stopsack in seiner Funktion als Mitglied der Landschaftsversammlung des LWL. Der Landschaftsverband ist für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung zuständig, für die in Westfalen-Lippe jedes Jahr über 2 Mrd. Euro ausgegeben werden.

Bei Kaffee und Kuchen wurden weitere Gespräche für interkommunale Projekte geführt und Erfahrungen Ideen ausgetauscht. Arne Hermann Stopsack lud seine Iserlohner Kollegen ein, sich in absehbarer Zeit in Hemer über aktuelle Maßnahmen zu informieren.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.