565. Kiliankirmes hat sich gelohnt

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Die Verantwortlichen der Kiliankirmes zogen in diesem Jahr beim traditionellen Bilanzfrühstück ein positives Fazit. Verbesserungsvorschläge für das nächste Jahr gab es dennoch. Foto: Günther

Diesmal hat alles zusammengepasst. Nach dem erfolgreichen letzten Jahr konnten die Verantwortlichen resümieren, dass die Kiliankirmes 2016 sowohl von den Umsätzen als auch von der Besucherzahl noch erfolgreicher verlaufen ist.

Auf Einladung der CDU-Ortsfraktion Letmathe begrüßte der Vorsitzende Karsten Meininghaus die Gäste beim neunten Bilanzfrühstück der Kiliankirmes am Dienstag in der Letmather Innenstadt. „Ich fand die Kirmes in diesem Jahr toll. Es waren viele interessante Fahrgeschäfte da, viele unterschiedliche Buden und alles lief äußerst harmonisch ab.“ Dem konnte Schausteller Rudolf Isken nur zustimmen. „Es war ein vernünftiger Mix aus Attraktionen für Kinder, Jugendliche und Familien. Dazu war das Wetter perfekt für alle Schausteller in den verschiedenen Bereichen. Es war nicht zu kalt und nicht zu warm.“ Den gleichen Eindruck hatte auch Konstantin Müller, Vorsitzender des Schaustellervereins Iserlohn/Schwerte: „Es war noch relativ früh im Monat, da hatten die Leute noch den einen oder anderen Euro mehr zur Verfügung.“
Obwohl die Mehrheit der Schausteller sich zufrieden zeigte, gab es doch einige wenige, die mit ihrem Geschäft nicht ganz so zufrieden waren. Dies könnte daran gelegen haben, dass mehrere kleinere Buden und Fahrgeschäfte sich die Kundschaft unter Umständen gegenseitig weggenommen haben. Deshalb schlug Isken vor: „Vielleicht sollte man im kommenden Jahr statt mehrerer kleinerer Karussells ein größeres Fahrgeschäft mit hinzunehmen, welches gleichzeitig die Attraktivität der Kirmes weiter steigern würde.“

Riesenrad fehlte


Für ein wenig Irritation sorgte in diesem Jahr auch das fehlende Riesenrad bei einigen Besuchern. „Das ist eigentlich das Merkmal der Kiliankirmes. Es ist auf jedem Plakat abgebildet und wir haben keins“, wunderte sich Rainer Großberndt von der Werbegemeinschaft. Dies konnte Angela Schunke vom Ordnungsamt allerdings erklären. „Es ist recht schwer geworden, ein Riesenrad mit einer bestimmten Größe nach Letmathe zu bekommen. Die, die in der Vergangenheit hier waren, haben sich über fehlende Einnahmen beklagt. Riesenräder scheinen nicht mehr so gut zu laufen.“ Rudolf Isken bestätigte dies: „Riesenräder sind so beliebt wie die Bratwurst auf der Kirmes. Allerdings schauen sich viele das imposante Rad nur von außen an und essen sich dann doch lieber eine Bratwurst, statt ein Fahrticket zu kaufen.“

Auswahl und Platzierung der Fahrgeschäfte

Ordnungsamt-Kollege Thomas Johannsen nahm Stellung zu den Verbesserungsvorschlägen bei der Auswahl und Platzierung der Fahrgeschäfte. „Das Gelände der Kiliankirmes ist im Vergleich zu anderen Veranstaltungen nicht einfach. Es ist in vielen Bereichen abschüssig und mit einem alten Baumbestand besetzt, was allerdings auch das gewisse Flair der Kirmes ausmacht. Deshalb ist es allerdings häufig Zentimeterarbeit, die Buden und Fahrgeschäfte in die passende Lücke zu platzieren. Da haben wir nicht viel Spielraum.“

Toilettensituation

Ein weiterer kleinerer Kritikpunkt war die Toilettensituation. „Wir haben gemerkt, dass für das Zelt und am Stand des ASSV zusätzliche Toiletten gefehlt haben. Da muss man schauen, inwieweit man da Lösungen für das kommende Jahr hinbekommt“, meint Rainer Großberndt. Außerdem machte er den Vorschlag, für das kommende Jahr vielleicht ein anderes Konzept für das Feuerwerk zu überlegen. „In der jetzigen Art und Weise bekommen viele Besucher vom Feuerwerk nichts mit, weil es nur wenige Stellen gibt, von denen man es sehen kann. Deshalb sollte man mal schauen, ob es nicht möglich wäre, wie bei den Sommernächten in Iserlohn, das Feuerwerk von einem Dach aus zu zünden. Als Idee kommt mir da das Parkdeck im alten Dierkesgebäude in den Sinn.“

Kiliankirmes war Erfolg

Von den Verantwortlichen gezogenes Fazit: Die Kiliankirmes in diesem Jahr war ein Erfolg - und es gibt weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten und Veränderungen, die die Attraktivität der Kirmes noch steigern können.
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