Besinnliche Einstimmung zum Weihnachtsfest mit Konstantin Wecker

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Bethlehem (Israel): Im Stall | Gedanken zum Fest.
Das Lied ist nicht neu. Es ist aktuell.

In einer Gesellschaft, die sich offensichtlich freiwillig bedingslos dem Konsumterror zu unterwerfen scheint, braucht es Querdenker.

Unsere Statistiker berechnen akribisch "unser" Konsumverhalten an Weihnachten. Im Durchschnitt kostet Weihnachten jede Familie 681,00 €.

Und Eltern geben 129 Euro pro Kind für Weihnachtsgeschenke aus.

Nein, es geht wirklich nicht darum eine weitere Neiddiskussion zu entfesseln. Nicht arm oder reich. Nicht viel oder wenig.

Die wirkliche Wertefrage stellt sich für mich woanders: glühende, mitfühlende Herzen oder kalt-stinkender, rücksichtsloser Egoismus? Vertrocknete, berechnende Gehirne oder lebendige, phantasievolle Selberdenker? Reife, warme Charaktere oder karrieregeile Stiefellecker und Kriecher?

Das wirkliche Leben strotzt vor Reichtum. Und . . . es ist nicht käuflich. Die Freiheit der Gedanken. Der unausschöpfliche Raum der Phantasie. Die Faszination der Schöpfung. Aber das Leben erschließt sich nur den Suchenden.

Der Sozialrebell aus Bethlehem hat eigene Werte mitgebracht:
"Geben ist hochwertiger als ausplündern."




Es weihnachtet sehr

Konstantin Wecker

"Es ist wieder soweit, es weihnachtet sehr.
Die Dekorateure arbeiten schwer,
und große Kinderaugen gaffen
verzückt auf die neuesten Spielzeugwaffen.

Die Stadt ist belagert von Weihnachtsmännern,
vorsorglich gereinigt von Punkern und Pennern,
im letzten Waschgang weichgespült,
daß auch jeder die Reinheit der Liebe erfühlt."


[...]


Ich wünsche meinen Lesern eine besinnliche und innerlich bereichernde Weihnachtszeit und einen tiefen Blick für das wirklich Wichtige.
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