Der sorgfältige Krippenabbau

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Kurz vor dem Abbau der St. Aloysius-Krippe am 2. Februar besuchte dieses Paar nach einem Stadtbummel am Wochenende die mit Blumen geschmückte Krippe.

Eine Angelegenheit der Männer des Iserlohner Kolpingchors

Während es in den Geschäften schon die ersten Osterhasen zu kaufen gibt, ist der 2. Februar der Tag, an dem die Tannenbäume aus den Kirchen geräumt und die Krippenfiguren verpackt werden. Es ist das letzte Fest in der Weihnachtszeit. So auch an diesem Mittwoch in der Aloysiuskirche. Alfons Bischof und Norbert Blankemeier gehören zusammen mit 15 Helfern aus dem Iserlohner Kolpingchor zu denen, die in vielen Stunden die historische Krippe mit 28 fast lebensgroßen Figuren aufbauen und zu Mariä Lichtmess wieder sorgfältig verstauen. Die Krippe mit ihren wertvollen, holzgeschnitzten Figuren wurde vor fast 70 Jahren von der Kirchengemeinde angeschafft. Nur der einzige Engel, der Jahrzehnte über dem Giebel der Krippe schwebte, wurde vor einigen Jahren aus dem Kirchenraum entwendet. „Für Ersatz wurde nicht mehr gesorgt“, so Alfons Bischof, und so wurde der Weihnachtsengel über der Krippe durch einen Stern von Bethlehem ersetzt. Entsprechend sorgfältig werden die heilige Familie mit den Hirten, dem Ochs` und Esel und die heiligen Dreikönige in eigens gebauten, staubdichten Schränken bis zur nächsten Adventszeit in den Räumen der Kirchengemeinde aufbewahrt. Dieses Jahr erhält die mit viel Mühe und Fleiß aufgebaute Krippe einen neuen Unterbau. Denn das schwere und sperrige Holzgerüst ließ sich von den Helfern aus dem Iserlohner Kolpingchor kaum mehr in die engen Kellerräume bewegen. Auch hier sorgte Norbert Blankemeier mit einem ausgeklügelten Scharniersystem für Abhilfe. Bis die Krippe Ende des Jahres wieder neu aufgebaut wird, die Geschichte von der Heiligen Familie erzählt und so wieder viele Kinder und Erwachsene um die Weihnachtszeit erfreut.
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