Iserlohner Bahnhof jetzt sauberer und aufgeräumter

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Vertreter der Stadt Iserlohn und der Iserlohner Werkstätten gGmbH der Diakonie Mark-Ruhr stellten das Kooperationsprojekt „Optimierung und Pflege am und im Iserlohner Stadtbahnhof“ vor. Foto: Stadt Iserlohn (Foto: Stadt Iserlohn)
Am und im Stadtbahnhof ist es merklich sauberer und aufgeräumter geworden. Das sagen nicht nur die städtischen Mieter im Hause wie VHS und Stadtinformation, sondern auch Bürgerinnen und Bürger, die häufiger am Stadtbahnhof zu tun haben. Verantwortlich für diese erfreuliche Entwicklung ist eine sogenannte Außenarbeitsgruppe der Iserlohner Werkstätten der Diakonie Mark-Ruhr. Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Iserlohn sind die Werkstätten-Mitarbeiter seit Anfang April  täglich vor Ort, um die Außenanlagen zu pflegen und so für ein attraktiveres Stadtbild zu sorgen. Nötig wurde dies, weil sich zunehmend zeigte, dass die Reinigung des Areals einmal am Tag durch den Märkischen Stadtbetrieb Iserlohn / Hemer (SIH) nicht ausreichend war. Eine Ausweitung des Reinigungsintervalls durch den SIH war nicht möglich und so wurde im Rathaus nach anderen Lösungen gesucht. In dieser Situation kam das Angebot der Iserlohner Werkstätten gerade richtig. Die Einrichtung bietet verschiedene Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap in Unternehmen oder Betrieben an. Beispielsweise helfen  die Iserlohner Werkstätten auch bei der Anlagen-Pflege im Hemeraner Sauerlandpark mit.


Probephase bis zu den Sommerferien

Die Außenarbeitsgruppe, die sich jetzt um den Iserlohner Stadtbahnhof kümmert, ist bereits im benachbarten Seniorenzentrum Waldstadt Iserlohn (SWI) tätig und wird auch von dort durch einen Vorarbeiter koordiniert. Bis zu dreimal am Tag reinigen ein bis zwei Werkstattmitarbeiter jeweils ein bis eineinhalb Stunden neben SIH und Putzfirma nicht nur die Außenanlagen, sondern je nach Bedarf auch den öffentlichen Bereich im Bahnhofsgebäude. Auch zusätzliche Arbeiten wie das Entfernen von Unkraut werden übernommen. „Wir haben mit den Werkstätten zunächst eine Probephase bis zu den Sommerferien vereinbart. Ich freue mich, dass sich die Zusammenarbeit bisher so positiv entwickelt hat. Aus meiner Sicht dürfte einer dauerhaften Beauftragung eigentlich nichts im Wege stehen“, erläutert Stadtkämmerer Michael Wojtek, zu dessen Ressort der Stadtbahnhof als sogenannter Betrieb gewerblicher Art gehört. „Wir sind mit dem Verlauf der Zusammenarbeit sehr zufrieden und freuen uns, dass wir so zu einem attraktiveren Bahnhofsumfeld beitragen können“, sagt Martin Ossenberg, Geschäftsführer der Iserlohner Werkstätten. „Wichtig für uns ist, dass wir auch von unseren Beschäftigten eine positive Rückmeldung bekommen haben.“
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