Iserlohner meinen: Der Charakter macht den Helden aus

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Kernfrage am Lagerfeuer: Was macht einen Helden aus? Foto: privat

13 junge Männer im Alter von 16 bis 24 Jahren komplettierten das Team um Projektleiter Daniel Stadie und Streetworker Julian Bahr. Unter den Teilnehmern fanden sich viele junge Männer mit unterschiedlichen sozialen, ethnischen und religiösen Hintergründen ein.

Viele erlebnispädagogische Aktionen und teamorientierte Spiele, darunter ein Nachtgeländespiel, ein Floßbau sowie ein Parcours im Hochseilgarten im Outdoorzentrum Mosaik warteten auf die jungen Männer, dich sich der Herausforderung stellen, echte Helden zu werden.
Doch was macht einen Helden wirklich aus? Was ist wirklich heldenhaft? Mit diesen Fragen beschäftigte man sich nach getaner Arbeit am Lagerfeuer. Für die nötige Reflexion und Tiefgang war also gesorgt.
Gerade das Zusammenspiel aus körperlicher Herausforderung und Besinnung begeistert Stadie und Bahr gleichermaßen. „Männer brauchen körperliche Herausforderungen“, zogen die Beiden zufrieden Fazit.

"Männer brauchen körperliche Herausforderungen"


Stadie ergänzt, „Das Reden alleine bei Tee und Plätzchen dringt oft nicht hundertprozentig durch. Es geht um das Erleben und Erweitern der eigenen Grenzen. Wer seinen eigenen Körper auf zehn Metern Höhe im Gleichgewicht halten muss, der erlebt hautnah, was tragfähig ist. Er braucht Konzentration, eine gehörige Portion Mut und Selbstbeherrschung. Dahinter steckt ein riesengroßer Lerneffekt. Wir möchten aus diesen nicht-alltäglichen, spielerischen Herausforderungen Lehren ziehen und diese für den Alltag nutzbar machen. Es geht um die Frage, welche Werte im echten Leben wirklich tragfähig sind, um die Reifung der Persönlichkeit.“, berichten die beiden Mitarbeiter des Checkpoints.
Ziel des Projekts ist es, das die Teilnehmer durch die neuen Erlebnisse auf allen Ebenen lernen, körperlich und geistig reifen, um dann wiederum für andere junge Männer zu Orientierungsfiguren und Vorbildern zu werden. „Eine große Aufgabe“, sind sich Stadie und Bahr bewusst. „Wir können nur Impulse geben, zuhören und begleiten. Den Rest müssen die Jungs selbst machen. Das steht in ihrer Verantwortung.“
Das Projekt endet im Juni 2017. Bis dahin sind weitere Treffen und Aktionen geplant. „Wir sind gespannt, wohin uns der gemeinsame Weg hinführt“, sind Stadie und Bahr zuversichtlich. Der Startschuss für die Ausbildung zu echten, charakterstarken Helden ist gelungen. "Es geht um das Erleben und Erweitern der eigenen Grenzen."
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