Kleine Freude für leidgeprüfte Familie

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An der Talstation des Burgaufzugs nahm Familie Menz ihren Gutschein für das Mitttelalterfest entgegen. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis (Foto: Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis)

Das war eine schöne Überraschung für die Familie Menz aus Altena, die in den vergangenen Monaten so viel durchgemacht hat. Kämmerer Stefan Kemper von der Stadt Altena, Detlef Krüger vom Märkischen Kreis sowie Michael Kaufhold von der Kreisgruppe MK der Gewerkschaft der Polizei überreichten Mutter Kerstin Menz und fünf ihrer sechs Kinder einen Gutschein für das bevorstehende Mittelalterfest in Altena. Er umfasst sieben Wochenend-Eintrittskarten für die ganze Familie. Die Gewerkschaft der Polizei legte noch 100 Euro dazu, damit auch die Verpflegung an allen Tagen nicht zu kurz kommen muss.

Kerstin Menz war mit ihren Kindern Christin (12), Daniel (10), Robin (9), David (6) und Raphael (5) zum Burgaufzug nach Altena gekommen, um den Gutschein in Empfang zu nehmen. Vater Daniel und Sohn David waren leider verhindert. „Auch wenn es sich dabei nur um eine Geste handeln kann, möchten wir zeigen, dass wir das Schicksal der Familie nicht vergessen haben“, formulierte Michael Kaufhold von der Polizei-Gewerkschaft.

25. August 2015: Ein "schwarzer Tag" für die Familie

Der 25. August vergangenen Jahres war ein „schwarzer Tag“ für die Menzes. Ein 21-jähriger Autofahrer war auf regennasser Fahrbahn mit seinem Wagen auf der Fritz-Berg-Brücke ins Schleudern geraten und in eine Schülergruppe gerast. Drei Menz-Kinder waren auf dem Schulweg. Der Wagen erfasste sie und verletzte alle drei schwer, Christin sogar lebensgefährlich. Es folgten Wochen des Bangens um die verletzten Kinder. „Der Arzt hat gestern gesagt, alle sind wieder ganz gesund. Darüber sind wir sehr froh“, so Mutter Kerstin Menz erleichtert. Das Erlebte werden alle drei wohl lange nicht vergessen.
Dass sie wieder fit sind, diesen Eindruck vermittelten sie auch bei der Gutscheinübergabe. Dazu kamen alle im Deutschland-Trikot der Fußball-Nationalmannschaft. Sie hatten sich schon auf das EM-Halbfinale am Abend eingerichtet. „Sie dürfen aufbleiben bis zur Verlängerung“, kündigte Kerstin Menz an. Dazu ist es dann ja leider nicht gekommen.
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