Offene Ganztagsschulen der AWO erhalten 3.306 Euro

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Freuten sich über die Spende: (von links) Eckehard Beck, Svea Rietz, Landrat Thomas Gemke, Johannes Arlt, Birgit Buchholz, Iris Beckmann-Klatt und Nadine Ley. (Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis)

Solche Termine sind prima, sagten die AWO-Mitarbeiter beim Besuch im Lüdenscheider Kreishaus. Sie durften sich mehr als 3.300 Euro für die Unterstützung ihrer Arbeit in den vier Offenen Ganztagsschulen abholen.

Einen symbolischen Scheck über 3.000 Euro überreichten Landrat Thomas Gemke sowie Iris Beckmann-Klatt und Eckehard Beck vom Fachbereich Jugend und Bildung des Kreises jetzt an Vertreter der Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis. Exakt wurden 3.306,20 Euro überwiesen. Das Geld ist der Ertrag aus dem angelegten Kapital der Märkischen Sozialstiftung. AWO-Geschäftsführerin Birgit Buchholz, Betriebsleiter Johannes Anft sowie die Vertreterinnen der OGS Spormecke, Svea Rietz, und Meinerzhagen, Nadine Ley, freuten sich sehr über die Finanzspritze.

Ausschüttung der Märkischen Sozialstiftung

Die Märkische Sozialstiftung schüttet jedes Jahr bis zu 4.000 Euro für Projekte im Kinder- und Jugendbereich aus. Die Stiftung verwendet dafür die Erträge aus dem Erbe einer kinderlosen Witwe aus Hemer. Sie hatte dem Kreis eine sechsstellige Summe hinterlassen mit der Maßgabe, das Geld für Kinder und Jugendliche auszugeben.

Die vier Offenen Ganztagsschulen in Trägerschaft der AWO im Märkischen Kreis wollen das Geld einsetzen, um die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken. „Viele Ideen können auch mit geringen finanziellen Mitteln oder durch ehrenamtliches Engagement umgesetzt werden, aber etliche Wünsche scheitern am schmalen Budget der OGS“, so Birgit Buchholz.

Medienkompetenz stärken

Dank der Spende können jetzt ein Zeitungsprojekt zur Steigerung der Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler, die Aufarbeitung der Geschichte der Computerspiele oder eine Präsentation für das zehnjährige Jubiläum der OGS Vabert im nächsten Jahr umgesetzt werden.
„Die Digitalisierung der Gesellschaft ist ein Dreiklang. Wir müssen unseren Kindern die Chancen aufzeigen, aber auch vor den Gefahren warnen und die Notwendigkeiten deutlich machen“, beschreibt Johannes Anft die Aufgaben. Dafür komme die finanzielle Unterstützung des Kreises wie gerufen, ergänzt Birgit Buchholz. „Jetzt kann die Prävention im Hinblick auf den sachgemäßen und kritischen Einsatz von Medien, unterstützt von Experten für das Personal, die Kinder und die Eltern intensiver in die geplanten Projekte in den Blick genommen werden.“
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