Rettungshubschraubereinsatz nach Leitersturz

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Das Mädchen wurde mit dem Rettungshubschrauber "Christoph Dortmund" in eine Klinik nach Dortmund geflogen. (Foto: Pressestelle Berufsfeuerwehr Iserlohn)

Um 13:08 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Iserlohn am gestrigen Dienstag ein Unfall auf dem Radweg zwischen Hardtstraße und Oberer Mühle gemeldet. Da alle Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Iserlohn bereits in anderen Einsätzen gebunden waren, entsandte die Einsatzzentrale das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Berufsfeuerwehr als "First Responder" zur Erstversorgung.

Die Kreisleitstelle entsandte einen Rettungswagen (RTW) der Feuerwehr Menden nach Iserlohn. Die Lage vor Ort veranlasste die TLF-Besatzung den Geländewagen und einen Rettungshubschrauber (RTH) zu alarmieren. Der Geländewagen dient zum Transport von Rettungsdienstbesatzungen und Materialien in Bereichen, wo größere Fahrzeuge wie der RTW nicht hereinfahren können.

16-Jährige in Klinik geflogen

Ein 16-jähriges Mädchen ist in der ehemaligen Fabrik Kissing und Möllmann an der Oberen Mühle aus drei Metern Höhe von einer Leiter herunter und auf den Kopf gefallen. Da schwere Verletzungen des Kopfes und der Wirbelsäule nicht ausgeschlossen waren, wurde das Mädchen mit dem RTH "Christoph Dortmund" in eine Klinik nach Dortmund geflogen.

Für die Landung und den Start wurde die Straße "An der Schlacht" in der Altstadt für rund eine Stunde komplett gesperrt. Zur Absicherung am RTH kamen neben der Polizei das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr zum Einsatz.
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