Schulanfänger fast alle topfit

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Die Schulanfänger im Märkischen Kreis sind, bis auf ganz wenige Ausnahmen, topfit. (Foto: Märkischer Kreis)

Nur 23 Jungen und Mädchen mussten in diesem Jahr aus medizinischen Gründen von der Einschulung zurückgestellt werden. Mit dieser geringen Quote ist der Märkische Kreis spitze in Nordrhein-Westfalen.

Die Schulanfänger im Märkischen Kreis sind, bis auf ganz wenige Ausnahmen, topfit. Zu diesem Ergebnis kommt der Kinder- und Jugendärztliche Dienst des Märkischen Kreises nach den Einschulungsuntersuchungen. Neun Ärztinnen und 15 medizinische Assistenten haben in diesem Jahr insgesamt 3.466 i-Dötzchen im wahrsten Sinne des Wortes auf Herz und Nieren getestet, um ihre Schulfähigkeit festzustellen. Mit dem Ergebnis bei den 1.810 Jungen und 1.656 Mädchen sind sie sehr zufrieden.

Lediglich 23 Rückstellungen nötig

„Rückstellungen aus medizinischen Gründen waren nur bei 23 Jungen und Mädchen unumgänglich“, so Andrea Götz, Leiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes. Dies entspricht einer Quote nur 0,66 Prozent. „Damit liegt der Märkische Kreis deutlich unter dem NRW-Schnitt von drei bis vier Prozent pro Jahrgang in den vergangenen Jahren.“ Untersucht wurden in diesem Jahr 2.368 deutschstämmige Kinder (68,4 Prozent), 916 (26,4 Prozent) in Deutschland geborene Jungen und Mädchen mit Migrationshintergrund und 182 (5,2 Prozent) in ihren Heimatländern geborene Migranten-Kinder. Andrea Götz erklärt: „Die Flüchtlingskinder sind in einer gesonderten Statistik gelistet und zählen als Seiteneinsteiger-Untersuchung, da sie ja zum Teil auch schon weiterführenden Schulen zugewiesen werden.“

Umfangreiche Untersuchungsergebnisse

Hörauffälligkeiten gab es bei 105 (3,03 Prozent) der untersuchten Jungen und Mädchen, 371 (10,7 Prozent) hatten Probleme beim Sehen. Den Eltern dieser Erstklässler wurde eine Kontrolluntersuchung bei einem Facharzt dringend empfohlen. 343 Jungen und Mädchen (9,9 Prozent) waren übergewichtig. Motorische Auffälligkeiten traten bei 424 Kindern (12,23 Prozent) zutage. Darunter sind auch solche, die sich in Therapien wie beispielsweise Frühförderung/ Ergotherapie/Motopädie befinden. 144 Jungen und Mädchen (4,15 Prozent) wurde zu mehr Sport geraten. Die Vorsorgeuntersuchungen wurden bei 69,27 Prozent vollständig (U1-U9) wahrgenommen. Die U7a (mit drei Jahren) zu 82 Prozent, die U8 (mit vier Jahren) zu 87 Prozent und die U9 (mit fünf bis sechs Jahren) zu 83,2 Prozent. Dies alles wurde zum Zeitpunkt der Einschulungsuntersuchung registriert.

Hervorragende Impfstatistik


Was Andrea Götz und ihre Kolleginnen besonders freut: „Die Kinder im Märkischen Kreis sind allgemein hervorragend geimpft.“ 3.142 Eltern legten bei der Schuleingangsuntersuchung das Impfbuch vor (90,65 Prozent). Geimpft gegen Masern waren 94,3 Prozent, gegen Mumps 94,24 Prozent, gegen Röteln 94,27 Prozent und gegen HIB (Haemophilus influenzae) 94,05 Prozent.
Für den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Märkischen Kreises eine sehr zufriedenstellende Bilanz der diesjährigen Schuleingangsuntersuchungen.
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