Sparkassen-Gebäude am Schillerplatz wird saniert

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Von links: Ruprecht Melder (Architekturbüro Chapman Taylor), Dr. Christoph Krämer (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Iserlohn), Manfred Schäfer (stellv. Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Iserlohn), Thomas Nagel (Mitglied des Vorstands der Sparkasse Iserlohn), Gunther Deichsel (Organisationsabteilung Sparkasse Iserlohn), Klaus-Peter Broer (Leiter der Organisationsabteilung der Sparkasse Iserlohn), Heiner Kolde (Architektenbüro bkp kolde kollegen), Josef Rotthoff (Fa. JBR-Partner). Foto: Günther

Knapp 50 Jahre nach der Grundsteinlegung für die große Erweiterung der Hauptstelle am Schillerplatz in den 60-er Jahren investiert die Sparkasse Iserlohn rund 18,6 Mio. Euro in die Sanierung ihres Gebäudes.

„Dabei geht es nicht nur um Energieeffizienz, Haustechnik und Brandschutz, sondern insbesondere auch um die Anforderungen, die die Kunden an uns richten. Innerhalb eines halben Jahrhunderts hat sich der Bedarf an Produkten, Dienstleistungen, Präsentationsmöglichkeiten, Ausstellungsflächen und Zugangswegen durchaus verändert“, stellt Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Krämer fest.

Sparkasse Iserlohn investiert 18,6 Mio. Euro in Bauarbeiten

Wenn dann in den nächsten Wochen und Monaten die zuständigen Gremien auf Seiten der Stadt und der Sparkasse zugestimmt haben werden, wird die größte Geschäftsstelle der Sparkasse in den kommenden zwei Jahren zeitgemäß und modern neu gestaltet. Im Vergleich zu früher kommt das Geldinstitut künftig mit einer geringeren Fläche aus. Das Gebäude kann um 860 qm Nutzfläche verkleinert werden. Hier hat man sich in Abstimmung mit der Stadt Iserlohn dazu entschieden, den Balkon am Theodor-Heuss-Ring, den Bereich der heutigen Ladenzeile am Schillerplatz und den großen Vorbau, der auf Säulen stehend in den Platz hineinragt, abreißen zu lassen. Die moderne Fassade mit bodentiefen Fenstern lässt den Gebäudekörper modern und transparent erscheinen und schafft eine natürlich belichtete Kundenhalle samt Selbstbedienungsbereich.

Fertigstellung für 2019 geplant

In diesen Wochen wird der Bauantrag vorbereitet. Gleichzeitig wird die Stadt ihrerseits die Änderung des bestehenden Bebauungsplanes in die Wege leiten. Die jeweils zuständigen Gremien von Stadt und Sparkasse werden voraussichtlich noch im Mai 2017 mit den Planungen beschäftigt. Derzeit kann man davon ausgehen, dass in etwa zum Jahreswechsel mit dem eigentlichen Bau begonnen werden kann. Die Sanierungsmaßnahme wird betreut durch die Architekturbüros Chapman Taylor, die hauptsächlich die Objektplanung durchführt und bkp kolde kollegen, die für die Innenausstattung verantwortlich sind. Die beiden Unternehmen setzten sich in einem Auswahlverfahren gegen etliche andere Büros durch und entwickeln das Projekt gemeinsam. Die Fa. JBR-Partner hat die Aufgaben des Baucontrollings und der Projektsteuerung übernommen.

Kundenhalle bleibt während Bauphase teilweise erhalten

Ein Teil der Kundenhalle wird auch während der Bauphase erhalten bleiben, daneben werden in räumlicher Nähe verfügbare Geschäftslokale und Büroetagen angemietet, um die Kundenbetreuung so komfortabel wie möglich zu gestalten. Mitte 2019 sollen dann laut Plan die Sanierungsarbeiten abgeschlossen werden. So soll die Hauptgeschäftsstelle nach der Sanierung aussehen.
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