Südstadt-Gärten als Farbtupfer für Iserlohn

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Iserlohn: Mühlentor |

In der letzten Zeit hat sich in der Iserlohner Südstadt einiges getan. Nun soll der Stadtteil auch nach und nach verschönert werden.

Während im Bereich Obere Mühle/Altstadt/An der Schlacht eine neue Verkehrsführung entsteht und dort der Straßenbelag erneuert wird, wird in anderen Teilen der Südstadt ebenfalls gebaggert.
Die IGW hat dort im Bereich Mühlentor einige Objekte gekauft, die bereits abgerissen wurden oder gerade saniert werden.
Nach dem Abriss der Gebäude Mühlentor 14/16 ist nun auf der freien Fläche ein Ort der Ruhe und der Begegnung entstanden, quasi eine Wohlfühl-Oase für die Bürger. „Bevor wir damit beginnen, hier neue Häuser zu bauen, wollen wir erst einmal die Objekte drumherum sanieren. Deshalb haben wir uns überlegt, was mit der Fläche in der Zwischenzeit passieren soll. Wir wollten es nicht als Brache stehen lassen und sind deswegen auf die Idee gekommen, diese Fläche mit einem Garten, bestehend aus einigen Blumenbeeten und einer Bouleanlage, als eine Zwischennutzung zu gestalten“, sagt IGW-Geschäftsführer Olaf Pestl.
Den Anstoß gab ein Gutschein des Bürgervereins Iserlohner Südstadt, den die IGW bei einem anderen Projekt bekommen hatte.
„Die Südstadtgärten sollen in das Viertel ausstrahlen, und es wäre schön, wenn sich viele Anwohner an diesem Projekt beteiligen würden“, hofft das Vorstandsmitglied des Bürgervereins Manfred Schoofs.
Dazu zählt unter anderem auch, dass sich die Bürger ein wenig um diese Ruhezonen kümmern. Immerhin müssen die Pflanzen ab und zu mal gegossen werden, und auch der Platz sollte sauber gehalten werden. „Wir wollen die Bürgern in der Iserlohner Südstadt für das Gärtnern begeistern und suchen auch noch weitere Standorte für die Südstadtgärten“, sagt Manfred Schoofs.
Hauptsächlich sind die Gärten an öffentlichen Plätzen oder in Innenhöfen von größeren Mietobjekten zu finden. Entscheidend dabei ist, dass sie frei zugänglich sind und quasi für jedermann zu nutzen sind. Sie sollen ein Ort der Ruhe, der Entspannung und der Begegnung sein. „Jeder, der gemütlich ein Buch lesen möchte, sich mit Freunden treffen will und etwas spielen oder einfach nur mal Gespräche führen möchte, ist hier herzlich willkommen“, meint Manfred Schoofs.
Der Südstadtgarten am Mühlentor soll darüber hinaus in den nächsten Wochen noch weiter verschönert werden. Am Bauzaun sollen Bilder und Geschichten aufgehängt werden, die die Bürger in einem Gemeinschaftsprojekt der IGW und dem STADSPIEGEL zusammengestellt haben.
Leider ist die Zwischennutzung des Gartens nur für die nächsten zwei bis drei Jahre eingeplant. In der Zwischenzeit soll ein Architekturwettbewerb Ideen bringen, wie der Bereich zukünftig gestaltet werden soll.
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