Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze

So wird der neue „kaufpark“-Markt in Iserlohn einmal aussehen. (Foto: Investor Heinrich Sprenger)
 
Heinz-Bert Zander, Vorstandssprecher von REWE Dortmund und REWE-Architekt Michael Kranenburg vor dem Plan des neuen „kaufpark“-Marktes in Iserlohn.
„Energieeffizienz bedeutet gleichzeitig auch Wirtschaftlichkeit. Was wir nicht bezahlen müssen, bleibt in unseren Kassen.“
Was gleichzeitig auch ein Beleg dafür ist, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze darstellen müssen. Heinz-Bert Zander, REWE-Vorstandssprecher in Dortmund, hatte bei der Grundsteinlegung des neuen „kaufpark“-Marktes in Iserlohn auf das neue REWE-Gesamtkonzept aus moderner Architektur und energieeffizienter Technologie hingewiesen. „Wir werden eine neue Form des Kommunikationstreffpunktes schaffen und ein Labor für die Zukunftsentwicklung sein“, blickte Zander nach vorne.
Bei REWE, das macht Zander deutlich, „wollen wir Lösungen aufzeigen, die von der Bevölkerung, also unseren Kunden, verlangt werden.“
Deshalb setzt REWE auf regenerative Energien. Das betrifft die Bereiche Kühlung, die Verglasung, besonders die Lichttechnik oder aber auch den Verzicht auf fossile Brennstoffe. Heinz-Bert Zander: „Wir verwenden Regenwasser für Toiletten und Reinigung der Böden.“ Für ihn steht fest, „dass wir bei REWE Ökologie leben.“ In seinem Unternehmen hat ein „Wechsel im Denken stattgefunden“. - Ein Beispiel: „In Iserlohn wird der neue kaufpark-Markt komplett mit LED-Beleuchtung der neuesten Bauart ausgestattet sein. Wir haben bei den Planungen alle Apsekte aufgegriffen, die man berücksichtigen kann.“
Heinz-Bert Zander und sein Dortmunder Team haben zudem in Heinrich Sprenger einen Investor gefunden, der von den REWE-Ideen überzeugt ist. „Wir unterstreichen damit, dass wir uns als Pionier in Bezug auf nachhaltiges Bauen und Betreiben von Handelsbauten verstehen.“
Die von REWE gelebte Nachhaltigkeit wird vom Kunden geschätzt. Zumal REWE Dortmund auch auf regionale Produkte setzt. „Das tun wir verstärkt“, so Heinz-Bert Zander, „der Verbraucher hat einfach mehr Vertrauen zu Produkten aus der Region.“
REWE hat nicht ohne Grund vor zwei Jahren die vier Säulen der Nachhaltigkeit klar definiert und in seine Unternehmensstrategie und -ausrichtung festgeschrieben. „Grüne Produkte“, „Energie, Klima und Umwelt“, „Mitarbeiter“ und „Gesellschaftliches Engagement“ bilden die vier Säulen. Diese Nachhaltigkeitsstrategie beinhaltet, „Resourcen zu schonen“, „eine nachhaltige Sortimentspolitik zu verfolgen“, „fair und vertrauensvoll mit Mitarbeitern und Partnern umzugehen“ und „einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten“.
REWE stellt dies nicht nur mit den neuen Markt-Konzepten unmmissverständlich unter Beweis. Heinz-Bert Zander: „Wir setzen seit zwei Jahren in allen unseren Märkten freiwillig auf den Grünstrom. Auch wenn dies Mehrkosten bedeutet.“
Und gerade deswegen fühlen sich die Verantwortlichen in der REWE-Chefetage in ihrem Tun bestätigt: Alle energiepolitischen Anstrengungen ergeben ein Höchstmaß an Anerkennung im ökologischen Bereich, beinhalten aber zugleich attraktive wirtschaftliche Aspekte.
„Ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir diskutieren sehr stark Ökologie und Ökonomie und verschließen uns dabei nicht der Verantwortung, die REWE gerade auch für die nachfolgenden Generationen hat. Nachhaltigkeit ist für uns eine Verpflichtung. Wir lassen uns die Umsetzung, z. B. für das Green Building in Iserlohn, von unabhängigen Instituten zertifizieren.“
Mit dem neuen „kaufpark“-Markt in Iserlohn entsteht nach dem REWE Green Building in Berlin, das unter anderem auch von Dr. Franz Alt in seinen Beiträgen gelobt wird, und Mainz (Rheinland-Pfalz) ein Green Building-Pilotprojekt in NRW, bei dem die neue Architektur der Nachhaltigkeit in Einklang mit den wirtschaftlichen Interessen gebracht wird. Heinz-Bert Zander: „Mit diesem Pilotobjekt beschreitet REWE Dortmund neue Wege.“
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