Schapker Bach zum Schutz vor Hochwasser renaturiert

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Erläuterten die Renaturierungsmaßnahme Schapker Bach und die Bedeutung für den Hochwasserschutz (v.l.): Stadtbaurat Mike-Sebastian Janke, Kai Höffken und Rüdiger Klincke vom Bereich Stadtbauwesen Andreas Ring vom Ingenieurbüro Dr. Sonnenburg. (Foto: Stadt Iserlohn)

Im Rahmen des Gewässerentwicklungskonzeptes der Stadt Iserlohn werden der Schapker Bach und der Nebenlauf „Hudegrundsiepen“ (Gerlingsen) in drei Abschnitten umgestaltet. Durch den Gewässerausbau soll aber nicht nur das ökologische Potenzial des Schapker Bachs deutlich aufgewertet werden. Der Ausbau des ansonsten meist kaum Wasser führenden Baches dient in erster Linie dem Schutz vor Hochwasser.

Auf einer Länge von zirka 340 Metern entstand ein offener ökologisch gestalteter Gewässerlauf. Für den Bachlauf wurde eine natürliche Bachsohle mit flachen Randbereichen und Böschungen angelegt. Um Überflutungsschäden auf dem Gelände des Nahversorgungszentrums zu vermeiden, wird bei größeren Wassermengen über eine Bodenschwelle zusätzlich Wasser in die bestehenden Rohre am Schapker Weg geleitet. Zudem wurden die Gewässerböschungen zu den Märkten mit Wasserbausteinen gegen Erosion gesichert.

Förderung durch Landesmittel

Die kalkulierten Kosten für die Wasserbauarbeiten in Höhe von rund 670 000 Euro werden voraussichtlich eingehalten. Die Bezirksregierung Arnsberg fördert diese Summe mit achtzig Prozent Landesmitteln. Im dritten Bauabschnitt soll dann der Nebenlauf des Schapker Baches “Hudegrundsiepen“ in Gerlingsen, der zurzeit noch in einer Grünanlage verrohrt ist, offengelegt werden. Für weitere Informationen und Fragen steht Kai Höffken vom Bereich Stadtbauwesen, Abteilung Stadtentwässerung, unter Telefon  02371 / 217-2723 oder per E-Mail unter kai.hoeffken@iserlohn.de gerne zur Verfügung.
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