125 Jahre im Dienste des Wohnens und der Stadtentwicklung

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Markenzeichen Bauhelm, Michael Schmitt, sein Stellvertreter Dimitrios Axourgos und Olaf Pestl freuen sich mit den früheren Aufsichtsratschefs Heinz-Alfred Steiner, Peter Leye und Renate Brunswicker sowie dem früheren Geschäftsführer Ralph P. Oehler über eine gelungene Jubiläumsfeier in der Schauburg.
 

IGW feierte ihr 125-jähriges Jubiläum in der Schauburg

Im 19. Jahrhundert aus der Not heraus geboren, heute eine moderne Entwicklungs- und Dienstleistungsgesellschaft für zeitgemäßes Wohnen und immer prägend in der Iserlohner Stadtentwicklung, so präsentierte sich die Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft (IGW) zurecht anlässlich ihrer Jubiläumsfeier in der Schauburg. IGW-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Olaf Pestl konnte in dem festlich geschmückten Goldsaal neben zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Politik vor allem die Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft zu der Feierstunde begrüßen.
„Zu den Trends der Zeit gehört auch, dass ältere Menschen, die in Sümmern oder Dröschede wohnen, jetzt wieder ein stadtnahes Wohnen suchen, wie zum Beispiel im neuen Wohnkomplex an der Rahmestraße/Kluse, der nach neuesten Erkenntnissen des Zusammenlebens von Jung und Alt und des energieeffizienten Bauens und Wohnen geplant und umgesetzt wurde“, so Olaf Pestl bei der Begrüßung.
Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens, selbst studierter Raumplaner ging in seiner Laudatio auf die Geschichte dieser für die Stadtentwicklung prägende Gesellschaft ein. So waren es fünf Iserlohner Fabrikanten im 19. Jahrhundert, die trotz damals florierender Wirtschaft die Wohnungsnot der immer mehr auf engstem Raum lebenden Menschen erkannten und erste Wohnhäuser in der Mendener Chaussee errichteten. Nach der schwierigen wirtschaftlichen Phase nach dem 1. Weltkrieg wurden weitere Häuser in der Galmei-, Piepenstock- und Hövelstraße errichtet, die noch heute einen hohen Wohnwert haben und unter Denkmalschutz stehen. Trotz geringer Kriegsschäden nach dem 2. Weltkrieg nahm die Wohnungsnot in Iserlohn dramatisch zu. Nicht nur ausgebombte Familien aus dem Ruhrgebiet kamen hierher, sondern ein großer Zuzug von Flüchtlingen verstärkte sich. In den Nachkriegsjahren war es dann einmal mehr die IGW, inzwischen zu einem Großteil in den Händen der Stadt, die sich der Verantwortung annahm, dieser Herausforderung der Schaffung modernen Wohnraumes erfolgreich zu stellen. So wurden in den 50er und 60er Jahren allein 269 Häuser mit 1.372 Wohnungen errichtet. Auch später, bei der Nachnutzung der ehemaligen Kasernengelände, stand die IGW an vorderster Stelle. “Und schon in wenigen Monaten kann man sehen, wie der Schlieperblock sein Gesicht verändert und kann erleben, wie die Gesellschaft in der südlichen Innenstadt investiert, um das gesamte Quartier aufzuwerten“, so Peter Paul Ahrens in seinem Rückblick auf 125 Jahre IGW- und damit auch Iserlohner Geschichte.

Alexander Rychter, Vorstand und Verbandsdirektor der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft NRW betonte den großen Vorteil, dass die Stadt über die IGW verfügt. Denn, statt kurzfristiger Renditeorientierung bestimmen hier langfristige Überlegungen die Unternehmensstrategie.

Zur Iserlohner Tradition gehören natürlich auch der kulinarische Genuss sowie die vielen Gespräche am Rande der Veranstaltung. Für den musikalischen Genuss sorgten Jens Dreesmann und Band bis nach Mitternacht zu einer gelungenen Jubiläumsfeier.
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