Angela Lück/Michael Scheffler: „Gute Pflege ist für ein selbstbestimmtes Leben im Alter essenziell“

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Zum heutigen Internationalen Tag der Pflege erklären Angela Lück, gesundheits- und pflegepolitische Sprecherin, und Michael Scheffler, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag:

Angela Lück: „Pflege- und Gesundheitspolitik stellen für unsere alternde Gesellschaft die zentralen Herausforderungen der Zukunft dar. Wie wichtig gute Pflege ist, verdeutlichten die Schlagzeilen über den Skandal um kriminelle und betrügerische Pflegedienstleister. Vorfälle wie diese zerstören das Vertrauen in gute Pflege. Umso wichtiger ist es, solchen kriminellen Betrügern das Handwerk zu legen und gute Pflege sicherzustellen.

Wegweisend für eine gute Pflege in den Krankenhäusern ist sicherlich der neue Tarifvertrag zwischen ver.di und dem Berliner Universitätsklinikum Charité, der Ende April vereinbart wurde. Darin werden erstmals personelle Mindestbesetzung und damit eine erhebliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Bereich Pflege geregelt. Wir begrüßen diese Vereinbarung sehr und laden andere zur Nachahmung ein.“

Michael Scheffler: „Ein selbstbestimmtes Leben im Alter ist nur durch eine bedarfsgerechte und qualitativ gute Pflege möglich. Wir wissen um diese Herausforderung und stärken mit unseren Gesetzentwürfen auf Landes- und Bundesebene zunehmend diese Themenbereiche. Hier ist insbesondere die Einführung der Altenpflegeumlage in NRW zu nennen. Damit haben wir die Förderung der Pflegeausbildung verdoppelt, haben die Ausbildungszahlen in NRW in der Altenpflege um 90 Prozent gesteigert und so den Berufsnachwuchs gesichert. Ebenso haben wir die Voraussetzungen für altersgerechte Quartiere mit entsprechender Pflegeinfrastruktur vor Ort geschaffen. Das Leistungsspektrum der Pflegeversicherung wurde erweitert, ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt, der nun neben körperlichen auch stärker kognitive und oder psychische Einschränkungen berücksichtigt.

Mit Hilfe neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, digitalen Technologien und modernsten medizinischen Instrumenten werden wir gute gesundheitliche und pflegerische Versorgung in NRW auch in Zukunft gestalten und weiterentwickeln.“
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