Die letzte Ratssitzung 2014: Kein Schulfrieden in Sicht

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Nur die kühnsten Optimisten hatten wirklich an den Schulfrieden geglaubt. Recht behalten haben die Pessimisten. Denn in der letzten 2014-Ratssitzung kochten die Emotionen mal wieder sehr hoch.

Hielten sich die Vertreter der AFD und der FDP weitgehend aus dem offenen Schul-Schlagabtausch heraus, fetzten sich dafür Vertreter der anderen Parteien umso mehr.
Ausgangspunkt war der Aufhebungsantrag der CDU-Fraktion, den Ratsbeschluss vom 28. Oktober rückgängig zu machen, in dem mit knapper Mehrheit die Einrichtung einer Gesamtschule am Bömberg beschlossen worden ist. Eva Kirchhoff begründete für ihre Partei den Aufhebungsantrag: "Es lagen die Stellungnahmen der Schulkonferenzen vor der Abstimmung nicht vor." - Während CDU und AfD für den Antrag stimmten (23 Stimmen), votierten die SPD, der Bürgermeister, die Grünen, die LINKEN, die FDP sowie die PiratenUWG gegen den Antrag (26 Stimmen). Nunmehr blicken alle Ratsvertreter mit Spannung auf das Votum der Eltern im Februar. Mehr als 100 Eltern müssen sich für die Errichtung einer 2. Gesamtschule aussprechen. Im Vorfeld der Abstimmung werden vier Informationsveranstaltungen für die Eltern anberaumt, auf denen ausführlich über die zur Abstimmung stehenden Schulformen informiert wird.
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