"Duloh": Stadt beantragt Luftbildauswertung für Munitionsfunde

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Für den ehemaligen Standortübungsplatz Duloh soll ein Beweidungs- und Wegekonzept erarbeitet werden. Das bei der Arnsberger Bezirksregierung für den Natur- und Landschaftsschutz zuständige Dezernat hat dafür eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel eingerichtet, die Entwicklung des Naturschutzgebietes zu gestalten und ein erlebbares Refugium für Wild- und Nutztiere zu schaffen.

Weil es sich bei diesem Gebiet um eine ehemalige militärische Liegenschaft handelt, hat die Stadt Iserlohn als ersten Schritt einen Antrag auf eine entsprechende Luftbildauswertung bei der Kampfmittelbeseitigung der Bezirksregierung Arnsberg gestellt. Die Luftbildauswertung hat drei Befunde ergeben, die nun von Fachleuten untersucht werden.

Verdachtspunkte werden untersucht

Ein sogenannter Verdachtspunkt wurde auf dem Grundstück des Heilpädagogischen Zentrums der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Löbbeckenkopf entdeckt, der aufgrund seiner Priorität als erstes überprüft werden muss. Dazu hat bereits ein gemeinsamer Ortstermin mit Vertretern der AWO, des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) und der Stadt Iserlohn stattgefunden. Zur weiteren Vorgehensweise wurde abgestimmt, dass eine durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst beauftragte Fachfirma den Verdachtspunkt untersucht und, soweit erforderlich, beseitigen wird.

Untersuchung dauert voraussichtlich zwei Tage

Die Untersuchung dauert üblicherweise zwei Tage und soll in den nächsten Wochen stattfinden. Die beiden weiteren Verdachtspunkte liegen im Waldgebiet abseits der bestehenden Pfade und Wege. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt untersucht.
Nachrichten über vermutete Kampfmittelvorkommen sind in dieser und in den umliegenden Regionen keine Seltenheit und in der Regel besteht kein Grund zur Sorge. Dennoch ist es wichtig, wie jetzt im Rahmen des Naturschutzprojektes am Duloh, Geländeuntersuchungen durchzuführen, damit entsprechende Vorkommen festgestellt und beseitigt werden können.
Sobald die Ergebnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes vorliegen, wird die Stadt Iserlohn darüber informieren.
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