Erfahrungen mit dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT)

Anzeige
Berlin: Bundestag | Das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT - besser BUTT, am. = „für’n Arsch“) ist eine schlechte Antwort der Bundesregierung auf die vernichtende Rüge des Bundesverfassungsgerichts zum Hartz IV-Regelsatz für Kinder.

Die Bundesregierung hatte zuvor für allein stehende Erwachsene einen monatlichen Bedarf für Bildung in Höhe von 1,39 € „ermittelt“. Kinder erhielten je nach Alter nur einen Bruchteil, zwischen 0,29 € - 1,16 €, davon zuerkannt. Davon sollten sowohl die schulischen Bedarfe, aber auch die darüber hinausgehenden Bildungsbedarfe, gedeckt werden.Zettel reicht. Das ist der "Ank

In die Enge getrieben wurde das Butt zusammengeschustert. Ursula von der Leyen vergeudete Millionen von Euro für eine werbewirksame Selbstvermarktung.

Noch 2011 prahlte von der Leyen naiv: "Nur das das mal klar ist hier. Von wegen Bürokratie pur. Ein Zettel. Dieser Zettel reicht. Das ist der "Ankreuzer". Da sind alle Dinge drauf, die notwendig sind, um diese . . . das Bildungspaket zu bekommen, meine Damen und Herren. So wenig Bürokratie war noch nie. Da passiert was, da ändert sich was für die Kinder."


ab 6:20 min

Weit gefehlt.

Datenkrake Jobcenter Märkischer Kreis

Anders als andere Städte und Kreise hat sich der Märkische Kreis eine ganze Formularflut zum Bildungspaket ausgedacht. Diese wirkt als Abschreckung für viele Antragsberechtigte und dient als nutzlose Arbeitsbeschaffung für Verwaltungsbeschäftigte.

Eine Erhöhung der Kinder-Regelsätze um einen festen Betrag, hätte den ganzen Unsinn vermieden.

Einmal mehr zeigt sich, dass ausgerechnet die Arbeitsvermittlungsbehörde, überhaupt keine Ahnung von Arbeitseffizienz hat.

Solch törichtes Verhalten führt in der freien Wirtschaft unweigerlich zum Konkurs.

Ganze 25 Seiten Antragsformulare und Infos hat das Jobcenter Märkischer Kreis zusammengemurkst, um einen Rechtsanspruch vorzugaukeln und gleichzeitig den Zugang zu erschweren.

In der Fortschreibung dieses bürokratischen Unsinns wurde jetzt auf 440 Seiten eine Evaluation der bundesweiten Inanspruchnahme und Umsetzung der Leistungen für Bildung und Teilhabe – Juli 2015 – veröffentlicht in der wortgewaltig und akribisch recherchiert um die Fakten herumgeredet wird, dass nur ein Bruchteil der Leistungen bei den Kindern ankommt und beinahe ein Drittel in der Verwaltung verbrannt wird.
3
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.