Iserlohn: Hoher Wirkungsgrad dank Brennstoffzelle

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Reiner Timmreck (Geschäftsführer Stadtwerke), Sebastian Müller (technisches Management Stadtwerke), Mike Sebastian Janke (Stadtbaurat) und Andreas von der Heyde (Installateur) stellten in der Grundschule Sümmern die hocheffiziente KWK-Anlage vor. Foto: Stadt Iserlohn
In der Grundschule Sümmern arbeitet jetzt ein hocheffiziente Brennstoffzellenanlage. Das so genannte KWK-System erzeugt sowohl elektrischen Strom als auch Heizenergie.

iserlohn. KWK steht für Kraftwärmekopplung. Mit diesem Konstruktionsprinzip kann ein hoher Wirkungsgrad erreicht werden. Der erhöht sich spürbar bei der Verwendung von Brennstoffzellen.
KWK-Anlagen mit dieser Technologie, die in der Grundschule Sümmern und acht weiteren öffentlichen Gebäuden in Iserlohn eingebaut wurden, kommen auf einen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu 60 Prozent und einen Gesamtwirkungsgrad von 95 Prozent. Die Stadtwerke überwachen die Anlagen und dokumentieren die Ergebnisse dokumentieren, um daraus Informationen für einen weiteren Ausbau abzuleiten, denn der Brennstoffzellentechnologie wird ein hohes Zukunftspotenzial zugeschrieben.
Der Einbau von KWK-Brennstoffzellenanlagen kann auch für Einfamilienhäuser interessant sein. Wirtschaftlich läuft die Anlage allerdings insbesondere bei langen Betriebszeiten, da die elektrische und thermische Energieerzeugung zumeist voll ausgeschöpft wird.

Iserlohn ist Modellkommune
-Iserlohn gehört zum Kreis der KWK-Modellkommunen. Investitionen in innovative Strom- und Wärmeerzeugung fördern die Europäische Union und das Landesumweltministerium.
-In neun öffentlichen Gebäuden wurden Brennstoffzellensysteme zur Heizungsunterstützung und Stromgewinnung installiert.
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