Jugendorganisation "GFIyoung" gegründet

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Marcel Jimenez Albarrán (5.v.l.) wurde zum Vorsitzenden der neugegründeten Jugendorganisation "GFIyoung" gewählt. Foto: GFIyoung (Foto: GFIyoung)

Die Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Iserlohn“ hatte kürzlich ihre jungen Mitglieder zur Gründungsversammlung der neuen Jugendorganisation "GFIyoung" eingeladen. Marcel Jimenez Albarrán wurde zum Vorsitzenden der neugegründeten Jugendorganisation "GFIyoung" gewählt.

Jimenez Albarrán ist 20 Jahre alt, in Iserlohn geboren und aufgewachsen. Er möchte sich für die Belange der jungen Menschen in Iserlohn einsetzen. „Wir sind stets motiviert, einen positiven Beitrag zu leisten, Iserlohn für Jugendliche endlich wieder attraktiver zu gestalten und das Potenzial, was unsere Stadt besitzt, voll auszuschöpfen."
Theresa Hülsbeck und Cem Tugral wurden beide als stellv. Vorsitzende, Lennard Merz als Kassenprüfer, Alexej Kromm als Pressesprecher, Nikolas Friedberg als Schriftführer, Laura Zegarac als Mitgliedsbeauftragte und Rita Maglio als Bildungsbeauftragte gewählt. Den erweiterten Vorstand komplettieren die Beisitzer Mona Giesecke von Bergh, Leon Wolf und Santhia Moorthy. Paulo Friedrich (GFI) wird der GFIyoung als Mentor zur Verfügung stehen.

Projekte 2016

Die GFIyoung hat sich viel vorgenommen, möchte aber noch in diesem Jahr zwei wichtige Projekte realisieren: Unter dem Motto „Jugendkriminalität vorbeugen“ plant die GFIYoung am Freitag, 21. Oktober, 18.30 Uhr, in der Schauburg Iserlohn einen Promi-Leseabend mit dem Autor und TV-Moderator Sascha Bisley. Dieser wird aus seinem Buch „Zurück aus der Hölle“ vorlesen und anschließend mit den jungen Gästen in die Diskussion einsteigen.
Ein weiteres großes Anliegen ist die Verbesserung der Mobilität von Jugendlichen zu späten Abendstunden, vor allem bei Besuchen von Diskotheken außerhalb Iserlohns. Es stellte sich heraus, dass viele Jugendliche über die Problematik von „schlechten Bus- und Zugverbindungen in der Nacht“ klagen. Um für das Problem zu sensibilisieren, plant die GFIyoung einen Bus zu mieten, mit dem die Jugendlichen zu den gewünschten Zeiten aus den Feierlocations (wie z.B. Dortmund) abgeholt und sicher zurück nach Iserlohn gebracht werden.

Bedürfnisse der Jugendlichen oft vernachlässigt

Der Vorsitzende der GFI, Ugur Ünal, freute sich sehr über die Gründung und betonte, dass die Jugendpolitik in Iserlohn durch die GFIyoung frischen Wind bekommen wird. Die Bedürfnisse der Jugendlichen zwischen 16 und 32 Jahren würden oftmals von der Politik vernachlässigt. Nicht umsonst verspüre man bei persönlichen Gesprächen, wie abgeneigt viele Jugendliche reagieren, wenn man sie auf politische Themen anspricht. Das müsse und werde sich hoffentlich mit der GFIyoung jetzt ändern.
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