Landrat begrüßt 44 Neubürger

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44 Männer und Frauen erhielten ihre Einbürgerungsurkunden. (Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis)

131 Personen ließen sich in diesem Jahr im Zuständigkeitsbereich der Ausländerbehörde des Märkischen Kreises einbürgern. 44 waren es bei der jüngsten Einbürgerungsfeier.

44 Personen aus 16 verschiedenen Ländern konnte Landrat Thomas Gemke bei der jüngsten Einbürgerungsfeier im Gertrud-Bäumer-Berufskolleg des Märkischen Kreises in Lüdenscheid die Einbürgerungsurkunde überreichen. Die Altersspanne der 27 weiblichen und 17 männlichen Personen reichte vom acht Jahre alten kosovarischen Jungen aus Kierspe bis zur 71-jährigen britischen Staatsangehörigen aus Halver. Es war die dritte Einbürgerungsfeier 2016. Insgesamt konnte der Landrat in diesem Jahr 131 neue Märker willkommen heißen.

Größtes Kontingent: Menden

Mit 16 Personen stellte die Stadt Menden bei der Einbürgerungsfeier das größte Kontingent der Einzubürgernden. Es folgten die Städte und Gemeinden (ohne Iserlohn und Lüdenscheid) Kierspe 9, Hemer 5, Meinerzhagen 4, Halver, Balve und Neuenrade je zwei, Altena, Herscheid, Plettenberg und Schalksmühle je eine. Mit 16 Personen stellen die Neubürger aus den Ländern der Europäischen Union (36 Prozent) den größten Anteil. Sechs Personen stammen aus der Türkei (14 Prozent) und 22 gehören dem Block der übrigen Nationen an (50 Prozent). Während sich aus der Türkei überwiegend unter 30-Jährige einbürgern lassen, ist die Altersstruktur bei den Personen aus der Europäischen Union sowie den übrigen Nationen ausgeglichen. 13 Minderjährige und 31 Erwachsene erhielten dieses Mal ihre Urkunden.


Friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft

„Unser Märkischer Kreis hat sich auch deshalb so erfolgreich entwickelt, weil hier schon seit langer Zeit Menschen verschiedener Herkunft friedlich zusammenleben“, sagte Landrat Thomas Gemke. Er nannte als Beispiel die Heimatvertriebenen, die Spätaussiedler, ab Mitte der 50er Jahre die Gastarbeiter aus dem Süden Europas. Viele von ihnen hätten daran mitgewirkt, dass der Märkische Kreis heute ein wirtschaftlich starker und lebenswerter Kreis sei. Gemke: „Zurzeit kommen viele Menschen aus Syrien, Afghanistan und Nordafrika zu uns. Wir sind stolz darauf, ein weltoffener, toleranter und multikulturell orientierter Kreis zu sein.“
Musikalisch umrahmt wurde die Einbürgerungsfeier traditionell wieder vom Streicherensemble der Musikschule Lüdenscheid.
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