Letmathe: "Lenne-Café" an der neuen Promenade?

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Der Wunsch ist schon länger da, jetzt könnte er realisiert werden: Mit dem "Lenne-Café" soll eine Gastronomie direkt an der neuen Promenade in Letmathe entstehen - ähnlich dem "R-Café", das der Investor bereits in Arnsberg-Neheim betreibt. Foto: Diana Ranke
 
Auf dem Papier sind die Planungen der Stadt und der Investoren bereits sehr weit fortgeschritten. Jetzt geht es darum, die Pläne zu prüfen und in die Tat umzusetzen. (Foto: André Günther)

Ein großer Traum der Letmather Bevölkerung könnte nun wahr werden. Seit dem Beginn des Projekts LenneSchiene und den Planungen zum Bau einer Lennepromenade ist es der Wunsch vieler Letmather, diesen schönen Streifen entlang des Flusses auch mit Leben zu füllen. Ein Ort zum Verweilen – sprich ein Café oder eine Gastwirtschaft direkt am Wasser - danach lechzten viele Menschen aus dem Ortsteil und der näheren Umgebung. Nun soll dieser Traum wirklich in Erfüllung gehen.

VON ANDRÉ GÜNTHER

Das Franchise-Unternehmen Café Extrablatt führt bereits eine vergleichbare Gastronomie in Arnsberg-Neheim, direkt am Ruhrradweg. Dort gibt es seit einigen Jahren das R-Café (wobei das R die Abkürzung für River ist).
„Wir haben dort 180 Sitzplätze innen und 250 Sitzplätze im Außenbereich mit Blick auf die Ruhr. Rund 1.500 Gäste bewirten wir dort im Schnitt am Tag. Wir haben mit dem Café sehr gute Erfahrungen gemacht und können uns vorstellen, dass dieses Konzept auch am Standort in Letmathe funktionieren wird“, meint Projektleiter Jirka Janousek. 365 Tage soll die Gastronomie im neuen „Lenne-Café“ in den Zeiten zwischen 8.30 Uhr und 1 Uhr nachts geöffnet haben. Vom Frühstücksbuffet über den Mittagstisch bis hin zu Kaffee und selbstgemachten Kuchen sowie Cocktails am Abend wollen die Verantwortlichen die Gäste rundum verwöhnen. Auch neue Arbeitsstellen soll die Gastronomie schaffen. „Wir haben in Neheim 15 Festangestellte und etwa 45 Teilzeitkräfte. In dieser Größenordnung planen wir auch in Letmathe“, sagt Christoph Wefers vom Café Extrablatt.

Gebäude soll auf Stelzen stehen

Entstehen soll das R-Café im Bereich der Lenneterrassen an der Fußgängerbrücke Luisenstraße am westlichen Ende der Promenade. Der Clou: das Gebäude soll mit der Terrasse in die Lenne hineinragen und dort auf Stelzen stehen, so dass das Wasser unter den Gästen auf der Terrasse fließt.
Iserlohns Bürgermeister Peter Paul Ahrens ist froh, einen derartigen Investor gefunden zu haben. „Ich glaube, dass wir damit die Möglichkeit schaffen, den Wunsch der Letmather Bevölkerung dauerhaft zu erfüllen. Sowohl die Stadt als auch die Investoren sind sich bereits einig. Jetzt geht es darum, die Idee in den Gremien vorzustellen und sie dann in die Tat umzusetzen.“ Das Projekt soll im nächsten Planungsausschuss vorgestellt werden. Danach gilt es, ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten, in dem es noch einmal alles zu prüfen gilt. Im besten Fall soll das R-Café dann Anfang 2018 eröffnet werden.
Auch die Kalkulation der Kosten wurde bereits erstellt. Durch das R-Café in Neheim haben die Verantwortlichen bereits einen Erfahrungswert und deshalb gehen die Inverstoren davon aus, dass das neue Objekt in Letmathe rund 2,5 Millionen Euro kosten wird. Ressortleiter Mike Janke freut sich bereits auf die Umsetzung der bisherigen Idee. „Ich glaube, dass wir mit diesem Café ein weiteres Ausrufezeichen für die Bevölkerung und den Ort Letmathe setzen. Jetzt geht es darum, gemeinsam alles zu tun, um das Projekt zu realisieren.“
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