Mahnwache zum Fukushima-Jahrestag

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Mahnwache zum Fukushima-Jahrestag
Am 11. März vor fünf Jahren ereignete sich nach Tschernobyl die zweite große Nuklearkatastrophe. Die Anzahl der Toten, die in den nächsten Jahrzehnten aufgrund der Folgen des Unglücks sterben werden, wird auf bis zu 15.000 geschätzt. 150.000 Menschen wurden aus der Region Fukushima evakuiert und werden aufgrund der anhaltenden Strahlenbelastungen nie wieder zurückkehren können.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erinnerten mit einer Mahnwache an die Opfer der Katastrophe und machten auf die Gefahren der Atomkraft aufmerksam, die uns auch hier in Iserlohn betreffen.

Denn auch wenn es in Nordrhein-Westfalen keine Kernkraftwerke gibt, befindet sich zum Beispiel keine 200 Kilometer von Iserlohn entfernt das belgische Kernkraftwerk Tihange.

Trotz zahlreicher Störfälle – 2012 wurden an die 2.000 Risse im Reaktorblock 2 entdeckt und 2014 kam es zu einer Explosion im Reaktorblock 3 – weigert sich die belgische Regierung, das Kraftwerk Trihange vom Netz zunehmen und hat sogar eine Laufzeitverlängerung bis 2024 erteilt.

Und auch das französische Kernkraftwerk Fessenheim, das erst 2014 aufgrund eines schwerwiegenden Störfalles heruntergefahren werden musste, ist nur etwa 250 Kilometer von Iserlohn entfernt.

Auf Einladung der Grünen nahmen auch Vertreter des Friedensplenums und der SPD sowie andere Bürgerinnen und Bürger an der Mahnwache teil.
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