NDR Zapp - Whistleblower unerwünscht

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In Deutschland sind Whistleblower unerwünscht.

Dabei sind die Motive der Ablehnung recht unterschiedlich. Besonders wer Dreck am Stecken hat, mag keine Whistleblower. Das wird bereits schnell sichtbar, bei einem kurzen Blick den Artikel bei Wikipedia über Whistleblower.

Dort heißt es einleitend:
„Ein Whistleblower (von engl.: to blow the whistle, ‚in die Pfeife blasen‘; im deutschen Sprachraum auch ‚Enthüller‘, ‚Skandalaufdecker‘ oder ‚Hinweisgeber‘) ist eine Person, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt. Dazu gehören typischerweise Missstände oder Verbrechen wie Korruption, Insiderhandel, Menschenrechtsverletzungen, Datenmissbrauch oder allgemeine Gefahren, von denen der Whistleblower an seinem Arbeitsplatz oder in anderen Zusammenhängen erfährt. Im Allgemeinen betrifft dies vor allem Vorgänge in der Politik, in Behörden und in Wirtschaftsunternehmen.“


Am 13.11.2013 hatte sich der NRD in der Sendung Zapp des Themas angenommen: „Whistleblower unerwünscht“

Schnell wird sichtbar: der Spruch: „Wer nichts zu verbergen hat, kann sich auch überall überwachen lassen“ ist dumm. Das Recht auf Privatsphäre ist ein hohes Gut.

Auf der anderen Seite ist es dringend erforderlich Missstände aufzudecken, Fehlentwicklungen zu benennen und so Schäden von den Menschen abzuwenden.

Jobcenter in der Kritik

Inge Hannemann, als Kritikerin einiger Fehlentwicklungen der Bundesagentur für Arbeit und der Hartz IV-Sanktionen hat lange geschwiegen und dann leise die Verantwortlichen angemahnt. Erst als sie hartnäckig ignoriert wurde, ging sie an die Presse. Sie weiß: Whistleblower sollten sich vor ihrem Schritt an die Öffentlichkeit mental und psychisch vorbereiten.




Europäisches Parlament

Guido Strack, ehemaliger Beamter der EU-Kommission und jetzt Vorsitzender desWhistleblowernetzwerk e.V., hat die Betrugsbekämpfungsbehörde über Missstände innerhalb seiner Behörde informiert..

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