Ruhnerts Rück- und Ausblick

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Oliver Ruhnert
Was war das Positiv- und das Negativ-Eerlebnis im Jahr 2012 und wosind Schwerpunkte in 2013 zu setzen? Diese Fragen haben wir dem Fraktionsvorsitzenden der Partei die LINKE, Oliver Ruhnert, gestellt.

Positivstes lokales Ereignis 2012:

Aus meiner Sicht waren es mehrere Dinge, die mir in 2012 in Erinnerung
bleiben. Der Baubeschluss zur zweiten Gesamtschule am Standort Hennen
sichert dem wachsenden Norden und den dortigen Familien eine wichtige
Zukunftsperspektive fuer ihre Kinder. Ausserdem ist die finanzielle
Handlungsfaehigkeit der Stadt Iserlohn positiv hervorzuheben. Erwaehnen
moechte ich auch die Iserlohner Fussball-Fusion zwischen dem TuS
Iserlohn und Sportfreunde Oestrich, als grossen Schritt in die richtige
Richtung.

Negativstes lokales Ereignis 2012:

Fuer mich bleibt der Vorgang rund um die MVA und die seltsame
Vorgehensweise der Betreibergesellschaft und des Maerkischen Kreises,
namentlich des Landrats, in schlechter Erinnerung. So mit den
Buergerinnen und Buergern umzugehen zeigt wieder einmal, wie wichtig
oeffentlicher Druck durch die Menschen und Verbaende ist.

Wichtigstes Vorhaben 2013:

Auch hier muss ich die Gesamtschule in Hennen nennen. Ich hoffe sehr,
dass trotz der Zweifel und hochstilisierten Bedenken bereits in 2013
dieser Gesamtschulstandort real wird. Ausserdem gilt es ein moeglichst
langfristiges und sicheres Baderhaltungskonzept fuer Letmathe zu
beschliessen. Dies sind wir den Buergerinnen und Buergern in Letmathe
und Umgebung schuldig.

Welche Baustellen koennen 2013 in Angriff genommen werden:

Die Beseitigung des Leerstands am Letmather Bahnhof ist dringend
anzugehen, genauso wie der Radweg an der Lenne. Der Bereich Genna bedarf
der Aufwertung, und mit diesen beiden Vorhaben kann ein Anfang gemacht
werden.
Die Schulentwicklungsplanung muss fortlaufend weiterbetrieben werden.
Dabei wuerden wir ein Gesamtkonzept begruessen, wie wir es bereits vor
einiger Zeit praesentiert haben. Wir sind offen fuer Veraenderungen und
bereit, Loesungen anzugehen, die innovativ und zielfuehrend sind.

Ein wichtiges Thema ist auch die Schaffung von bezahlbarem,
seniorengerechten Wohnraum. Dieses Thema wurde bereits in der
Vergangenheit durch meine Fraktion bei der IGW thematisiert. Gerade vor
dem Hintergrund zunehmender Altersarmut muessen wir unsere kommunale
Verantwortung wahrnehmen und Loesungen erarbeiten.
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