Scheffler erhält Antwort vom Landesbetrieb Straßenbau NRW: Baumaßnahme an der L692 - Vergabe im Herbst

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Auf Nachfrage der Bürgermeisterin der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde, hatte der Landtagsabgeordnete Michael Scheffler bereits im Juli den Landesbetrieb Straßenbau NRW angeschrieben. Scheffler hat angefragt, ob im Zuge der Baumaßnahme an der L692 im Bereich der Serpentinen, nicht auch zeitgleich das Teilstück von der letzten Serpentine bis zur Ortschaft Eilerde saniert werden kann. „Dieser Abschnitt ist ebenfalls in einem sehr schlechten Zustand und muss dringend erneuert werden. Es hätte den Vorteil, dass nach der Instandsetzung der Serpentinen nicht noch einmal eine längerfristige Vollsperrung auf die Bürgerinnen und Bürger zukommt“, so Scheffler. Weiterhin war immer noch unklar, wann genau mit der Sanierung der Serpentinen begonnen wird.

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat nun mitgeteilt, dass die Ausschreibung Ende September veröffentlicht wird und der Bauauftrag Anfang November vergeben werden soll. Ein Baubeginn wäre somit ab November möglich, dieser wird jedoch von den Wetterbedingungen abhängig sein.

Der sich nach Westen anschließende Streckenabschnitt von der letzten Serpentine bis zur Ortslage Eilerde sei nur mit einem größeren Planungsaufwand unter Einbeziehung naturschutzfachlicher Fragestellungen und einem potentiell notwendigen Grunderwerb zur Baureife zu bringen. Der Abschnitt habe eine große Streckenlänge, die die Baukosten deutlich beeinflussen wird, so dass angesichts der Konkurrenz im Erhaltungsprogramm des Landes, nach einem verträglichen Finanzierungsfenster Ausschau gehalten werden müsse. Zudem wurde dem Abgeordneten mitgeteilt, dass die Baustellenorganisation so weit sichergestellt werden muss, dass auch der Schulbusverkehr gewährleistet werden kann.
Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wird also noch einige Zeit für die Planung und die Baurechtschaffung des zweiten Projektes benötigen. In der Vergangenheit habe hier auch die kommunalseitige Befürchtung, dass die Autobahnzubringerfunktion sich mit einem Ausbau zu stark entwickeln könne, von den Planungsaktivitäten Abstand nehmen lassen.
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