Schulgutachten vorgestellt - Sekundarschulen favorisiert

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Auf 54 Seiten hat der Schulexperte Dr. Ernst Rösner aus Arnsberg sein Gutachten "Zur Entwicklung des weiterführenden Schulwesens in Iserlohn" zu Papier gebracht.

Gutachten komplett auf der Internetseite der Stadt

Wer es lesen möchte, kann unter www.iserlohn.de/aktuelles die komplette Fassung als pdf herunterladen.

Dr. Rösner, der vom Rat beauftragt worden war, stellt in seinem Gutachten unter anderem fest, dass die Hauptschule eine auslaufende Schulform ist, dass die Realschulen ohne Hauptschule neue Probleme erhalten werden, dass die Gymnasien nicht zur Disposition stehen und dass mindestens eine Gesamtschule vorhanden sein muss.

Aufgrund dieser Erkenntnisse schlägt Dr. Rösner vor, entweder die sukzessive Ersetzung der Hauptschulen und Realschulen durch Sekundarschulen oder aber die zeitgleiche Ersetzung der Hauptschulen und Realschulen durch Sekundarschulen. Um dem Ratsbeschluss grecht zu werden, in Hennen eine weiterführende Schule zu bevorraten, schlägt er die Errichtung einer Primusschule vor.

Vor- und Nachteile hat Dr. Rösner weitgehend aufgelistet und schlägt Bewertungskriterien vor . Er hinterfragt auch, ob die Realschulen mitmachen und ob die Eltern die Sekundarschule favorisieren. "Werl hat eine hervorragend funktionierende Sekundarschule. Die empfehle ich." Und ergänzt, "dass man für eine Skundarschule ackern muss."

Wann erfolgt die Eltern-Information?

Wie es weitergehen wird? In zwei Wochen tagt der Schulausschuss erneut. Hier sollen möglicherweise Beschlüsse gefasst werden. Einer soll auch der "Informations-Fahrplan" für die Eltern sein.

Das Gutachten sollte nun gerade von der erfreulich sachlichen Politik geprüft werden und dann eine gesamtstädtische Entscheidung getroffen werden. Dabei darf, das soll noch einmal ausdrücklich betont werden, Ideologie von keiner politischen Seite ins Feld geführt werden. Nicht zufriedengestellte Parteiinteressen sind der Maßstab, sondern das Wohl der Kinder muss Priorität haben.
Und es wäre begrüßenswert, wenn Politiker/Innen sich auch einmal korrigieren könnten. Das wäre Größe.
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