Sturmwarnung. Abgesang auf das Ideal einer fairen Gesellschaft.

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Berlin: JP Reporter Unternehmergesellschaft | Am Samstag, den 08.10.2016 besuchte der Berliner Autor, Regisseur und Produzent Jens Peter Paul mit seinem Kameramann das Büro der Partei dieLinke in der Baarstraße 30 in Iserlohn, um einige Vereinsmitglieder von aufRECHT e.V. über Ihre Erfahrungen mit dem hiesigen Jobcenter Märkischer Kreis und der Hartz IV-Problematik zu interviewen.
Sieben Personen hatten sich bereit erklärt vor laufender Kamera Rede und Antwort zu stehen. An diesem Samstag entstanden beinahe 2 1/4 Stunden Filmmaterial.

Wettbewerbsbeitrag für die ARD

Mit einem Sechs-Minuten-Trailer und einem zehnseitiges Exposé bewarb sich das Team mit dem Wettbewerbsbeitrag zum ARD-Doku-Pitch 2016/2017. Der Beitrag kam zunächst unter die besten fünf, unterlag aber zuletzt einem Konkurrenzvorschlag der Kollegen von DOKFilm (rbb/NDR).

Jens Peter Paul sucht weiter nach anderen Interessenten:

"Gedemütigt vom Jobcenter - Hass auf die da oben:
Ist dieser Film zu hart für die ARD?

Wer wissen will, warum die SPD verliert und verliert, wird hier fündig

Von Jens Peter Paul

Ein Sechs-Minuten-Trailer (plus zehnseitiges Exposé) war unser Wettbewerbsbeitrag zum ARD-Doku-Pitch 2016/2017, mit dem wir unter die letzten Fünf gekommen, aber zuletzt einem Konkurrenzvorschlag der Kollegen von DOKFilm (rbb/NDR) unterlegen sind, der das von der ARD vorgegebene Thema "Schmerzgrenze - Spaltung der Gesellschaft" unter einem eher volkswirtschaftlichen Aspekt behandeln möchte.

Es handelt sich bei unserem Trailer um einen Auszug aus fünf Stunden Material, das wir seit Herbst in verschiedenen Städten vor allem in Nordrhein-Westfalen und Hessen gedreht haben.

Unser Titel: Sturmwarnung. Abgesang auf das Ideal einer fairen Gesellschaft.

Wir wollen - wie in der Ausschreibung verlangt - zeigen, wo in diesem Land Schmerzgrenzen verlaufen und wie diese aussehen. Eine Schmerzgrenze: Das kann eine Bahnlinie sein wie jene, die Bad Godesberg teilt und spaltet.

Sie kann aber auch die Gestalt eines Schreibtisches annehmen eines Jobcenter-Sachbearbeiters. Wer dahinter sitzt, ahnt vielleicht gar nicht, was er mit seinen Entscheidungen und Strafen anrichtet bei dem Menschen, der ihm gegenüber sitzt, also leider auf der falschen Seite."

Jens Peter Paul

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