Trainingsmaßnahmen beim Jobcenter Märkischer Kreis

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Iserlohn: Jobcenter Märkischer Kreis | Aufruf zur Mithilfe.

Für die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung suche ich kurzfristig nach Teilnehmern von Maßnahmen des Jobcenter Märkischer Kreis, die bereit sind über Ihre Erfahrungen in den Maßnahmen (gern auch anonym) zu berichten.

Die nachfolgenden Maßnahmeträger stehen beispielhaft für einige weitere Kooperationspartner des Jobcenter Märkischer Kreis.

1. Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis e.V. Handwerkerstr. 2 58638 Iserlohn
2. Bildungszentrum bzh Märkischer Kreis gGmbH Erich-Nörrenberg-Str. 5, 58636 Iserlohn
3. Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH Akademie Dortmund Lindemannstr. 79, 44137 Dortmund
4. Integrative Sozialarbeit Iserlohn e.V. Werner-Jacobi-Platz 13, 58636 Iserlohn
5. Nestor Bildungsinstitut GmbH Friedrichstaler Str. 39, 51645 Gummersbach
6. Primus Ruhr GmbH Euro-Schulen Märkischer Kreis Erich-Nörrenberg-Str. 7, 58636 Iserlohn
7. Primus Ruhr GmbH Euro-Schulen-Bochum Hauptstr. 23, 63811 Stockstadt
8. Tertia Berufsförderung GmbH & Co. KG Niederlassung Iserlohn Baarstr. 51 58636 Iserlohn


Auf meiner Seite "Krabbelgruppen für Erwachsene" habe ich einige Beispiele dokumentiert.

Als Ergebnis einer zweistündigen Kaffeerunde mit drei Teilnehmerinnen einer
„AktivCenter“-Maßnahme des Berufsbildungszentrums der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis e.V. (bbz) veröffentlichten wir am 25.03.2015 den Artikel
Iserlohner Lamas – Trainingsmaßnahmen beim Jobcenter Märkischer Kreis
der im Rahmen eines Beitrags im Lokalkompass vorgestellt wurde.

Trainingsmaßnahmen stellen einen erheblichen Kostenfaktor für Steuergelder dar. Die Süddeutsche möchte wohl den Kosten-Nutzen-Faktor hinterfragen.
Eine grobe Kostenübersicht für die Jahre 2012-2015 konnte bereits im Rahmen einer IFG-Anfrage in Erfahrung gebracht werden.

Wie erkenne ich einen Bildungs-Discounter?
Alle Programme haben offensichtlich eines gemeinsam: die Zwangseinweisung durch das Jobcenter unter Sanktionsandrohung.

Dabei gibt es wenigstens vier Faktoren:
- kein ernst zu nehmender Arbeitgeber erkennt in den Maßnahmen eine Form von echter Qualifizierung
- so gut wie kein Erwerbsloser profitiert von dem Angebot, geringfügige Positiv-Erfahrung rechtfertigt nicht die Kosten
- Sinnlose Vergeudung von Steuermitteln
- Einziger "Nutzen" für das Jobcenter: die Erwerbslosen sind für kurze Zeit aus der Statistik. (Aber ist Selbstbetrug ein Nutzen?)

Interessierte melden sich bitte bei mir in der nächsten Woche per Mail an aufrechtev@gmx.de , Stichwort „Maßnahmen-Süddeutsche“.
Wer nicht persönlich am Telefon reden möchte, kann mir gern auch Kurzberichte zumailen. Wichtig ist Träger, Maßnahme und Zeitraum (Länge) zu nennen.

Über konkrete Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.
Bitte weitersenden.
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