Berufsausbildung mitten im Hochschulleben

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Marina Schulz an ihrem Arbeitsplatz im Gebäudemanagement. ^Foto: Fachhochschule
Iserlohn. Die Fachhochschule Südwestfalen sorgt für die Ausbildung des akademischen Nachwuchses. Das ist bekannt und auch Aufgabe einer Hochschule. Weniger bekannt ist vielleicht, dass sie auch ein von der Industrie- und Handelskammer anerkannter Ausbildungsbetrieb ist und verschiedene Ausbildungsberufe anbietet. Ab September startet die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2017.
Sechs verschiedene Ausbildungsberufe bietet die Fachhochschule Südwestfalen an: Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Industriemechaniker/in mit der Fachrichtung Produktionstechnik, Fachinformatiker/in mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung oder Systemintegration, Werkstoffprüfer/In mit dem Schwerpunkt Metalltechnik und IT-System-Elektroniker/in. Die Auszubildenden werden, je nach Berufsbild, an den verschiedenen Standorten der Hochschule eingesetzt.
Als anerkannter Ausbildungsbetrieb sind bei der Fachhochschule die Voraussetzungen die gleichen wie z.B. bei einem Industrieunternehmen. Und doch ist Berufsausbildung hier etwas Besonderes, wie Personaldezernent Andreas Weißmüller betont: „Die Auszubildenden arbeiten bei uns gemeinsam mit Studierenden in Werkstätten und Laboren, sitzen im Computerraum nebeneinander oder treffen im Studierendensekretariat als Berater und Antragsteller aufeinander. Eine Berufsausbildung mitten im (Hochschul-) Leben“.
Marina Schulz absolviert zurzeit ihre Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement an der Fachhochschule. Die 24-jährige Iserlohnerin hat zuvor ein Studium im Bereich Medieninformatik begonnen. „Das war mir aber zu theoretisch, mir liegt die praktische Arbeit mehr. Freunde, die bereits an der FH arbeiten, haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass die Hochschule auch Ausbildungsberufe anbietet und da ich ja zuvor schon eine Hochschule vom Studium kannte, habe ich mich mit Erfolg in Iserlohn beworben“, berichtet sie. Zurzeit ist sie im Dezernat für Gebäudemanagement eingesetzt, kümmert sich um die tägliche Post, die Raumbuchungen und vermittelt die richtigen Ansprechpartner bei Problemen rund um die Liegenschaften. „Wenn ich erzähle, dass ich an der Fachhochschule arbeite, glauben alle, ich studiere dort. An einen Ausbildungsbetrieb denkt dabei keiner, amüsiert sich Marina Schulz.
Ab September beginnt an der Fachhochschule das neue Ausbildungsjahr. Dann können sich Interessierte auch für einen Ausbildungsplatz für das Jahr 2017 bewerben. Es werden nicht in jedem Jahr alle Ausbildungsberufe angeboten. Nähere Informationen gibt es unter: www.fh-swf.de/cms/berufsausbildung.
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