Informationstag am 11. Mai: Was tun im Notfall?

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Stellten das Programm des Infotages vor: (v. li.) Sybille Ihlbrock (Betreuungsstelle), Thorsten Klein (Abteilung für Senioren und Menschen mit Behinderung), Sabine Loosen (Bereich Soziales), Melanie Meyer (Betreuungsstelle) und Christa Wiese (Betreuungsverbund Diakonie e.V.). (Foto: Stadt Iserlohn)

Ein gesundheitlicher Notfall tritt ein: Welche Möglichkeiten gibt es, auch dann das Recht auf Selbstbestimmung zu wahren? Wer kann in dieser Situation umfassend beraten? Und auch unterstützen? Ist eine rechtliche Betreuung tatsächlich das Schlimmste, was passieren kann? Alle diese Fragen und vieles mehr können beim Informationstag der Betreuungsstelle der Stadt Iserlohn am Donnerstag, 11. Mai, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr im Foyer des Rathauses I, Schillerplatz 7, beantwortet werden.

Um 9.45 Uhr wird Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens den Informationstag offiziell eröffnen und begrüßt dabei NRW-Justizminister Thomas Kutschaty, der auch als Referent für den Informationstag gewonnen werden konnte.
Anschließend sind alle Interessierten eingeladen, sich rund um das Thema Betreuung zu informieren.

Rund ums Thema Betreuung

Die Betreuungsstelle der Stadt Iserlohn stellt ihr Beratungsangebot vor: Was ist eine rechtliche Betreuung? Wer betreut? Wie wird ein Betreuer ausgesucht? Und was ist der Unterschied zwischen rechtlicher Betreuung und Vorsorgevollmacht?
Der Betreuungsverein der Diakonie informiert über seine Unterstützungsangebote für ehrenamtliche rechtliche Betreuer: Schulungen für ehrenamtliche Betreuer, Treffen zum Informationsaustausch und individuelle Einzelfallberatung auf Anfrage; die Berufsbetreuer über ihre Arbeit (Assistenz für ein möglichst selbstbestimmtes Leben, Fördern der eigenen Kompetenzen des Betreuten und Unterstützung, wo sie nötig ist).

Vorträge zu verschiedenen Themen

Darüber hinaus gibt es interessante Vorträge zu verschiedenen Themen. Alle Vorträge finden im Rathaus I, Raum 028 im Erdgeschoss, statt.

10 bis 11 Uhr: „25 Jahre Betreuungsrecht – Was hat sich verändert?“, Referent: Thomas Kutschaty, NRW-Justizminister
11.30 bis 12.30 Uhr: „Was ist Demenz und wie gehe ich damit um?“, Referent: Uwe Johansson, Oberarzt, Demenzservicezentrum
13 bis 14 Uhr: „Das Recht am Lebensende aus medizinischer und juristischer Sicht“, Referenten: Tobias Noll, Rechtsanwalt und Peter Brall, Arzt
14.30 bis 15.30 Uhr: „Ambulant betreutes Wohnen für ehemalige Obdachlose und andere“, Referent: Ulf Wegmann, Wohnungslosenhilfe Diakonie
16 bis 17 Uhr: „Geld – Konsum – Schulden“, Referentin: Viola Herbel, Caritas Schuldnerberatung
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