Legionellenbefall: Duschen in Sport- und Schwimmhalle in Hennen außer Betrieb

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Bei einer turnusmäßigen Untersuchung wurde ein Legionellenbefall im Warmwassersystem der Sporthalle und der Schwimmhalle der ehemaligen Hauptschule Hennen festgestellt. Die zulässigen Grenzwerte sind überschritten, teilte die Stadt Iserlohn heute Nachmittag in einer Pressemitteilung mit.

Deshalb hat das Kommunale Immobilien Management (KIM) der Stadt Iserlohn gestern (14. März) in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Märkischen Kreises die Duschen in beiden Einrichtungen außer Betrieb genommen. KIM hat umgehend weitere Untersuchungen eingeleitet, um die Ursachen für den Legionellenbefall zu finden.
Die Schwimmhalle bleibt bis auf Weiteres komplett geschlossen, die Sporthalle kann (ohne Duschen) weiter benutzt werden. Die betroffenen Vereine und Schulen in Hennen wurden bereits entsprechend informiert.
Betroffen von der Schließung der Duschen ist auch die Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Hauptschule Hennen. Das Ordnungsamt hat hier organisiert, dass ab morgen, 16. März, zehn Familien mit insgesamt 55 Personen in die Flüchtlingsunterkunft in der Friedrich-Kaiser-Straße umziehen. Für die in Hennen verbleibenden zwölf Familien mit vierzig Personen wird zunächst ein Shuttle-Service zu Duschmöglichkeiten eingerichtet. Bekanntlich wurde die Unterkunft Friedrich-Kaiser-Straße bis Ende Februar als Flüchtlings-Notunterkunft von den Johannitern betrieben, so dass dort die gesamte Infrastruktur übernommen werden kann.
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