Marienhospital öffnet die Pforten: Tag der offenen Tür am 13. Mai

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Nach 21 Jahren gibt es im Letmather Marienhospital wieder einen „Tag der offenen Tür“. Foto: Günther
 
Von links: Matthias Faßmann (Verwaltungsleitung), Dr. Thorsten Kehe (Geschäftsführung), Dr. Ulrich Müller (Klinikdirektor Innere Medizin), Marcus Bräker (Servicemanagement) und Corinna Schleifenbaum (Öffentlichkeitsarbeit) freuen sich auf einen hoffentlich großen Besucherandrang.

Ins Krankenhaus geht man ja eigentlich nur, wenn es einem nicht gut geht. Das wird am Samstag, 13. Mai, zum „Tag der offenen Tür“ im Marienhospital Letmathe ganz anders sein: Eine spannende Reise durch Pflege und Medizin, Blicke hinter die Kulissen sowie ein unterhaltsamer Tag für die ganze Familie erwarten die Gäste von 11 bis 17 Uhr.

Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. „Das wird der erste Tag der offenen Tür dieser Größenordnung seit Mitte der 90er Jahre“, erinnert Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, an das damalige Fest anlässlich der „Rettung“ des Marienhospitals – für den Erhalt hatten damals Tausende Bürger demonstriert. „Wir freuen uns, heutzutage eine sehr gut auf die Bedürfnisse der Bürger zugeschnittene Gesundheitsversorgung in Letmathe bereithalten zu können“, fügt er hinzu.

Erster "Tag der offenen Tür" seit 21 Jahren

Seit dem letzten „Tag der offenen Tür“ 1996 hat sich einiges getan. „Das Marienhospital hat sich weiterentwickelt und das Leistungsangebot ausgebaut“, meint Kehe. Durch die Krankenhausschließungen in Hagen-Elsey und Altena ist ein deutlicher Zuwachs von rund einem Drittel an Patienten zu verbuchen. „Unsere Auslastung liegt im Schnitt momentan bei 80 bis 90 Prozent. Das ist gut“, freut sich Dr. Thorsten Kehe über die Entwicklung. Jetzt sollen die Menschen im Umkreis die Möglichkeit haben, auch wenn sie nicht krank sind, einmal einen Einblick in das Leistungsspektrum des Letmather Krankenhauses zu bekommen, und dafür haben die Verantwortlichen ein umfangreiches Programm für den 13. Mai auf die Beine gestellt.
Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss erwarten die Ärzte und das Fachpersonal die Besucher an verschiedenen Ständen, stehen für Fragen bereit und laden zu Aktionen zum Wohle der Gesundheit ein.

Black-Box, Simulationsanzug und OP

Zur Demonstration der Händedesinfektion zeigt das Team der Krankenhaushygiene beispielsweise eine so genannte „Black-Box“. Dabei werden die Hände unter fluoreszierendes Schwarzlicht gehalten. Und dann gibt es so manchen Aha-Effekt: Schwachstellen bei der Desinfektion werden sofort sichtbar und bewusst gemacht.
Mit Hilfe eines Alterssimulationsanzuges können die Besucher in die Rolle eines älteren Menschen schlüpfen oder bei einem Reanimationstraining wichtige Wiederbelebungsmaßnahmen für den Notfall kennen lernen. Weitere Gesundheitschecks sind im Angebot: Neben Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse erhalten Besucher ihren persönlichen Gesundheitspass mit Blutzucker-, Cholesterin- und Blutdruckwerten.

OP an Gummibärchen

Wie schwerkranke Menschen im Marienhospital versorgt werden, wird anhand eines Intensivbettplatzes laienverständlich demonstriert. Das Team der Märkischen Dialysezentren zeigt, wie Dialyse funktioniert und wie sie tagtäglich Leben rettet. Im OP-Bereich kann jeder selbst zum »Operateur« werden und eine minimal-invasive Operation durchführen – allerdings mit bunten Gummibärchen. Die Ergotherapeuten bieten Luxus für die Hände - ein entspannendes Paraffinbad.
Kleine Besucher können ihr Kuscheltier oder ihre Puppe mitbringen und sind herzlich in die Teddy- und Puppenklinik eingeladen, wo sich ein Team liebevoll um gebrochene Gliedmaßen oder Fieber der Lieblinge kümmern wird.

Teddy- und Puppenklinik geöffnet

Auch der Außenbereich rund ums Marienhospital lädt Klein und Groß mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm zum Verweilen und Mitmachen ein. So macht ein Traditionsbus Halt auf dem Klinikgelände, präsentiert eine verkehrshistorische Ausstellung und einen Fahrsimulator zum Testen der Fahrkünste. Mit vielen bunten Waggons können kleine Passagiere mit der Kindereisenbahn eine exklusive Rundfahrt über das Klinikgelände unternehmen. Zum Knuddeln wird es mit den „Living Characters“, das sind originelle, flauschige Tierfiguren in Lebensgröße. Ob Bär, Hund, Fuchs und viele andere lustige Charaktere, die Darsteller schlüpfen gerne in ihre fantasievollen Kostüme und lieben es, Groß und Klein zum Lachen zu bringen. Schminken, Hüpfburg, Experimente und Kreativangebote sorgen im Kinderbereich für jede Menge Unterhaltung. Darüber hinaus runden Darbietungen verschiedener Sportvereine und Tanzgruppen sowie eine Konzertband das Angebot ab.
Auch für kulinarische Freuden ist bestens gesorgt: Neben Crêpes und Eisspezialitäten (Kratzeis) warten vegetarische Speisen, aber auch Leckeres vom Grill an den verschiedenen modernen Foodtrucks auf die hungrigen Besucher. Zwischendurch können sich Interessierte noch über die Arbeit des ambulanten Hospizdienstes der Johanniter in ihren Räumlichkeiten auf dem Gelände informieren oder einfach die wunderbar restaurierten historischen Fahrzeuge der Feuerwehr unter die Lupe nehmen.

Medizinische Kurzvorträge

Mit medizinischen Kurzvorträgen aus den Klinikbereichen informieren Ärzte des Marienhospitals und niedergelassene Ärzten aus Letmathe und Hohenlimburg im großen Saal des Seniorenzentrums (Zugang vom Marienhospital oder Seniorenzentrum an der Lindenstraße):

12.30 Uhr: „Der diabetische Fuß - eine Amputation vermeiden“; Dr. Claus Kiwitt-Kortemeier, niedergel. Facharzt für Allgemeinmedizin

13.00 Uhr: „Typische Brüche bei älteren Menschen und deren optimale Versorgung“; Dr. Al Samari, Facharzt der Klinik für Chirurgie

13.30 Uhr: „Hämorrhoiden - harmlos oder heimtückisch. Ein kurzer Streifzug durch die Proktologie“; Dr. Ulrich Schoppmann, niedergel. Facharzt für Allgemeine Chirurgie

14.00 Uhr: „Schilddrüsenoperation ohne Risiko - geht das?“ Dr. Christiane Höß, Direktorin der Klinik für Chirurgie

14.30 Uhr: „Ambulante palliative Versorgung in Iserlohn“; Dr. Hans-Jörg Hilscher, niedergel. Facharzt für Allg.- u. Palliativmedizin, Vorsitzender PKD Nil

15.00 Uhr: „Schmerzen an der Wirbelsäule trotz OP. Was kann man dagegen tun?“ Dr. Wolfgang Welke, Direktor der Klinik für Anästhesie und Schmerzmedizin

15.30 Uhr: „Alarm im Darm - Darmkrebsvorsorge ist wichtig“; Christian Weber, niedergel. Internist und Gastroenterloge

16.00 Uhr: „Lindern - Trösten - Begleiten. Palliative Versorgung im Marienhospital“; Karin Werner, Oberärztin der Klinik für Innere Medizin/ Palliativmedizin
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