Alpenüberquerung des PSV Iserlohn

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Gruppenfoto Timmelsjoch
In der vergangenen Woche absolvierten die Radsportler des PSV Iserlohn ihre lang geplante Alpenüberquerung. Leider mussten 4 Aktive aufgrund von Krankheitsfällen ihre Teilnahme kurzfristig absagen, so dass sich „nur“ 10 Sportler plus 2 Begleiter auf den Weg nach Mittenwald machten. Auf 5 Etappen mit durchschnittlichen 90 – 110 km und ca. 2000 bis 2500 Höhenmetern stellten sich einige Herausforderungen in den Weg.
Auf der ersten Etappe von Mittenwald ins österreichische Sölden mit 116km und 2296 Höhenmetern stellte sich mit dem Kühtaisattel, der nach einheitlicher Meinung bis dato schwerster Anstieg, bereits am ersten Tag den Fahrern in den Weg. Die Strapazen machte der Aufenthalt im malerischen Sölden aber schnell wieder wett. Am zweiten Tag ging es von Sölden nach Goldrain (Italien). Dort musste mit dem Timmelsjoch (2474Hm) der erste Hochkaräter erklommen werden. Nach 102,5 km und 1861 Höhenmetern wurde die Etappe im sonnigen Vinschgau, kurz hinter Meran beendet. Doch die Königsetappe startete am 3. Tag. Auf dem Weg nach Zernez (Schweiz) wurde das berüchtigte Stilfserjoch (2757Hm) mit seinen 48 Kehren sowie der Ofenpass (2149Hm) unter die Räder genommen. Mit 96,5 km und 3149 Höhenmetern verlangte diese Tagesetappe den Sportlern alles ab. Die kurze Regenerationszeit musste gut genutzt werden, denn die 4. Etappe von Zernez über den Flüelapass (2383Hm) und dem Albulapass (2312Hm) nach St. Moritz wartete mit 108,9 km und 2683 Höhenmetern schon am nächsten Tag. Wer für die letzte Etappe nach dem Berninapass (2328Hm) noch genug Körner hatte, konnte sich auf dem Weg nach Edolo (Italien) noch mit dem Mortirolo (1852Hm) messen. Der Mortirolopass zählt zu den härtesten Anstiegen der Alpen mit einer durchschnittlichen Steigung von 10,1%, teilweise bis zu 18%. Der Rest der Gruppe fuhr über den flachen Sattel des Apricapass (1176Hm). Nach 91,1 km und 2235 Höhenmetern war die 5. und letzte Etappe somit bezwungen.
Aufgrund des hervorragenden Wetters wird die Tour den Aktiven sicherlich in guter Erinnerung bleiben. Einen besonderen Dank gilt den Begleitern, ohne deren Unterstützung aus den Begleitfahrzeugen diese Leistungen sicherlich nicht realisierbar gewesen wäre. Die gesammelten Höhenmeter werden den PSV`lern sicherlich zu dem im September stattfindenden internen Bergzeitfahren helfen. Am Rande der letzten Etappe wurde auch schon redlich über die nächsten Touren spekuliert. Hinter vorgehaltener Hand konnte man des Öfteren hören: „übernächstes Jahr nehmen wir die Dolomiten mit“.
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